"Ich bin nicht der hellste Stern": Dschungel-Danni verfällt in Schockstarre

Die Büchner-Witwe zog einmal mehr ihre ihre grosse Ego-Show im Regendwald durch - und liess ihre Mit-Camper hungern. Doch der grosse Schock kam ganz zum Schluss. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Die wilde Achterbahnfahrt der Gefühlsregungen von Danni Büchner geht weiter: Am Donnerstag zog sie im RTL-Dschungel wieder alle Register - inklusive einer völlig unverständlichen Mutprobe, die sie sich selbst aufhalste. Dann entlockte sie der eigentlich eben erst rausgeworfenen Wendler-Ex Claudia pikante Geheimnisse. Und Briefe aus der Heimat gab's auch.
Vielleicht war es die Panik, dass mit Claudia Norberg die letzte Vertraute von Danni rausgeschmissen wurde - jedenfalls drehte Letztere ziemlich am Rad. Aber auch die Ex-Wendlerin verblüffte noch einmal mit einem völlig irrationalen Geständnis. Und das, obwohl sie doch eigentlich längst das Lager verlassen hatte.
Entgegen aller Gesetze von Logik und Chronologie tauchte in der 14. Dschungelcamp-Sendung wie ein Gespenst die langjährige Wendler-Gattin noch mal auf, um am Lagerfeuer ein eher überraschendes Geständnis zu hinterlassen. "Der Michael ist ein toller Ehemann gewesen - bis zuletzt", sagte sie. Nanu, wie meinen?
So richtig wollte man seinen Ohren nicht trauen. Kein Hass. Keine Abrechnung. Kein Nachtreten. Warum eigentlich nicht? "Ich war erst 19", schwelgte Claudia, die im Hotel von ihrer Mutter empfangen wurde, in Wendler-Nostalgie. "Meine Eltern dachten schon, ich wäre eine Lesbe, weil ich nie mit einem Jungen nach Hause gekommen bin."
Dass es für RTL so schwer werden würde, sich von dem Mann zu lösen, der als einer der peinlichsten Dschungel-Abbrecher in die Fernsehgeschichte einging? Weil es in der Donnerstagsfolge von IBES sonst vermutlich nicht viel Berichtenswertes zu senden gab, drehte der Sender einfach noch mal die Zeitschraube zurück. Und es wurde ge-wendlert!
Und so erfuhr man nicht nur mehr über das romantische Liebeswerben von Michael um seine Claudia, sondern auch von deren schockierender Kassenknappheit. Die gelernte Bürokauffrau Norberg ist insolvent, ihr bleiben monatlich nur 1.178 Euro von allen Einnahmen. Danni Büchner hatte für sie daher einen erfahrenen Rat: "Nix für umsonst machen!"
Umsonst macht Danni jedenfalls nichts - aber wie kam sie auf die Idee, sich wieder eine Dschungelprüfung zuzumuten? Wider die Vernunft nominierte sich die Büchner in der geheimen Wahl selbst für das "Snake Hotel". Ihre Hoffnung: "Vielleicht kommt ja eine Prüfung, die ich gut kann." Es kam natürlich anders. Sendezeit war ihr immerhin sicher.
Mit viel Liebe fürs gruselige Detail hatten die "IBES"-Ausstatter in den australischen Dschungel eine gottverlassene amerikanische Westernstadt gezimmert. In den Räumen warteten dann natürlich keine putzigen Kaninchen oder verschmusten Katzen auf Danni. Dr. Bob warnte sie: Es waren Nattern. Und anderes Schrei-Getier mehr.
Um der Szenerie Würde und Ernst zu geben, hatten sich nicht nur Sonja und Daniel verkleidet. Auch Thorsten Legat, der immer mehr zum Show-Faktotum wird, durfte grimmig dreinblicken. Und sauer war er wahrscheinlich auch tatsächlich: Er hätte so gern noch mal so richtig Kasalla gegeben! Stattdessen winselte die Büchnerin.
Die eigentliche Horroraufgabe hatte derweil allerdings Mitstreiter Damien, der putzige Dschungel-Prinz, zu ertragen. Er wurde vor dem Hotel in einen Käfig gesperrt. Zusammen mit 80 Ratten. "Nicht an mir kauen", ermahnte er liebevoll die Nager. "Ich kaue auch nicht an euch." Ansonsten ertrug er die Lage stoisch. Auch Dannis Totalausfall.
Mit null Sternen macht man sich keine Freunde im Camp. Schon gar nicht, wenn der Hunger gross ist. Erst sehr spät dämmerte Danni Büchner, dass ihr Freiwilligeneinsatz eine grosse Dummheit war. "Ich bin vielleicht auch nicht der hellste Stern", sagte sie über sich selbst. Da lag sie dann allerdings richtig.
Schön sauer war natürlich die schöne Elena mit der extrem kurzen Eskalationslunte. Aber auch Macho-Markus stänkerte natürlich sofort los. Und selbst Sonja Zietlow attestierte Danni eine trostlose Zukunft, falls sie nicht ihre Angst ablegt, unbekannte Räume zu betreten. Denn: "Dann wird das nichts mit den Möbelhauseröffnungen."
"Null Sterne ist doch Arbeitsverweigerung", schnappte der entspannt herumliegende Trödelfuchs in Richtung Danni Büchner. Und schob nach: "Das geht gar nicht."
Trotzdem: Auch mit nichts als ollen Bohnen im Bauch musste man sich ja doch ein wenig zusammenreissen. Fast so was wie ein friedlicher Moment war erreicht, als RTL mal wieder in die Trickkiste griff. Hurra: Die Briefe von den Liebsten waren eingetroffen. Und alle Beteiligten wussten natürlich, was zu tun war: Auf die Tränendrüse drücken!
Das Liebesleben von Damien ist offenbar wirklich so trostlos wie eine Kopfhörerparty im Schweigekloster. Aber immerhin erfuhr er in der Dschungel-Feldpost, dass ihn sogar seine Oma im Camp bewundert. Prima. Elena durfte sich ebenfalls freuen: In ihrem Brief war jetzt keine Rede mehr vom bösen Jugendamt, mit dem sie hadert. So romantisch!
Grosse Worte sind seine Sache nicht. Und die kleinen, die er murmelt, sind dann oft gar nicht mal so einfach zu verstehen. Aber Boxer Zvenni hat das Herz auf dem rechten Fleck - und Durchblick. "Vielleicht hätte man auch weinen sollen", als - tränenreich - die Heimatbriefe verlesen worden waren. "Kindergarten", so Zvenni. Recht hat er.
Echte Schock-Tränen flossen dann allerdings ganz zum Schluss - buchstäblich in den letzten Sendeminuten. Dann nämlich machten Sonja Zietlow und Daniel Hartwich, die sonst so gerne Spielchen spielten, extrem kurzen Prozess: Elena ist raus! Die Bombe, die so lang tickte, war geplatzt. Schade darum.