Dschungelcamp 2020: Elena lenkt von Dschungel-Dannis Solo-Show ab

Nervenkrieg am vierten Dschungeltag: Drama-Queen Danni Büchner überspannt ihre Solo-Shows und steckt selbst Gute-Laune-Bolzen wie Boxer Zwenny mit ihrer gespielten schlechten Laune an. Beim "Bachelorette"-Marco brennen einfach so die Sicherungen durch. Nur Elena begeistert - im Bikini!

Tag vier im Dschungel: Wieder einmal mussten Danni und Elena gemeinsam zur Prüfung antreten. Dabei galt es diesmal, mit den Fingern in einer Grabbelkiste dort versteckte Tiere und Gegenstände zu erraten. Das Outfit für die Prüfung durfte frei gewählt werden. Und so hatte sich Elena für die "Heisser Stuhl"-Dschungelprüfung etwas sehr Cleveres einfallen lassen ...
Natürlich entledigte sich Elena gerne ihrer Dschungel-Muffel-Klamotten. Die Leute sollen ja was zu sehen bekommen. "Das ist ja mal eine Leuchtfarbe", staunte Daniel Hartwich. Ein Mann mit Klarblick.
Sie besann sich ihrer Reize und liess sich in einer knalligen Bikini-Kombination in einen Bottich mit Fischabfällen und Innereien tauchen. Gute Idee! Immerhin lenkte das ein wenig ab.
Echte Freundinnen dürften sie ja wohl nicht mehr werden. Obwohl zumindest die Arbeitsteilung bei den gemeinsamen Ekel-Aufgaben passt. Elena kümmert sich darum, so etwas wie Übersicht zu bewahren und ihre Mitstreiterin zu motivieren. Danni kämpft regelmässig mit der Angst ums blosse Überleben. Im Angesicht von Ratten, Spinnen - und alten Socken.
Zum Glück hatte Elena ohnehin vorgehabt, nach der Dschungelprüfung zu duschen. Sonja Zietlow freute sich sehr, dass die Schweizerin so schöne Warnfarben trug. "Dann finden wir dich auch wieder", ätzte sie. Immerhin ging's ins widerliche Ekelbad.
Doktor Bob war zwar schon abgedüst, aber immerhin Daniel Hartwich hatte seinen Spass an den athletischen Planschübungen der sportlichen Schweizerin. "Elena, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie jemand so schnell aus einem Becken steigen sehen", lobte er sie.
Schlechte Laune gibt's im aktuellen Camp ohnehin umsonst. Und so landete auch Elena schnell wieder bei der Übellaunigkeit. Danni Büchner trägt sie nicht nur deren Drama-Queen-Überdrehtheit, sondern auch das Dazwischen-Quatschen am Vortag nach. Damals wollte Elena eigentlich eine Bomben-Enthüllung über die Wendlers zünden. Egal!
Schnell wieder eine fiese Schnute zog auch "La Danni". Dann nämlich, als sie Box-Senior Zwenny ungefragt von ihren Klo-Beschwerden erzählte. Angeblich lässt entspannte Verdauung schon mehrere Tage auf sich warten. Wollte Ottke das wirklich wissen? Er hätte doch lieber von Australiens schöner Waldnatur geschwärmt. Im Poesie-Camp.
Jeder braucht ein bisschen Sendezeit. Also schickten die Macher diesmal bislang eher Zu-Kurz-Gekommene auf eine der albern-harmlosen "Schatzsuchen". Und das mit einem ziemlich spöttischen Geleitspruch. "Die Norberg macht uns den Wendler und zieht mit was deutlich Jüngerem los", witzelte Daniel Hartwich. Klingelt's?
Immerhin liefert die Schatzsuche ulkige Bilder - und Raum für schmierige Sprüche. So wollte Claudia von dem ach so unschuldigen Marco wissen, ob er sich wirklich mit langen Schwänzen auskennt (Känguru-Kostüm-Schwänzen!).
Und dann stellte er sich beim Einfüllen von Murmeln ziemlich geschickt an. "Er rubbelt ganz schön", lobte Claudia. "Sehr fingerfertig."
Ihren Schatz hatten sie sicher. Stolz schleiften Claudia und Marco die Blechkiste zurück ins Camp. Dort war die Vorfreude auf das, was sich wohl im Inneren versteckt hielt, riesig ...
Erst einmal galt es aber, ein Quiz zu bestehen: Für die allein gelassene Norberg hatten sich die "Dschungel"-Poeten im Hintergrund eine besonders pikante Wendler-Rätselfrage einfallen lassen. Natürlich trennen sich Deutschlands Männer, wenn sie das Gefühl haben, "nicht genug geliebt zu werden". Hätte ihr das mal jemand früher gesagt ...
Wer wenig zu schnüffeln hat, nimmt einfach jede Droge. Trotzdem war die Enttäuschung der Camper schon gross, als die von der Ex-Wendlerin und ihrem "Bachelor"-Jüngelchen angeschleppte Schatztruhe lediglich drei lausige Beutel Pfefferminztee enthielt. Danni Büchner machte sich gleich Sorgen ums RTL-Budget.
Wann wird's denn endlich wieder hell? So hell, wie's gestern noch war? "Bachelorette"-Absolvent Marco hatte grosse Schwierigkeiten, sich an den Tag-Nacht-Wechsel im Camp zu gewöhnen. "Tag ist dann, wenn die Sonne untergeht", meinte er. Alles anders, down under?
Zum Glück durfte Blitzbirnchen Marco bei der gemeinsamen Nachtwache (rund ums ohnehin erloschene Lagerfeuer) neben dem lebensklugen Zvenny liegen. Der weiss nämlich, wie der Hase läuft. "Wenn die Leute schlafen, ist Nacht." Alles klar, Junior?
Eigentlich hatte Tag vier ja tatsächlich ein wenig Aufmerksamkeit für den blassen Marco übrig. Doch dem war das offensichtlich nicht genug. Also griff der Absolvent der "Bachelor"-Trash-TV-Schule ganz tief in die Trickkiste und heulte seinen Mit-Campern und dem Publikum was von schwerem Heimweh und Liebeskummer vor. Sogar aussteigen wollte er.
Am nächsten Morgen, Mitternacht in heimischen TV-Haushalten, waren die vielen rausgepressten Tränen auf Marcos Gesicht zwar noch nicht trocken. Von seinem Lamento, das Kenner stark an Joey Heindles Verzweiflungen erinnerte, liess er aber wieder ab. Doch dann erwischte ihn die nächste Horror-Meldung: Auch an Tag fünf wird Danni zur Prüfung antreten.