Giftspinnen im Dschungelcamp: RTL lässt nach Starkregen evakuieren

Erst kam die Invasion der Giftspinnen, dann die Evakuierung wegen Sintflut. Danni, tja, ist immer noch da. Jemand anderes aber nicht mehr. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Kaum muss Danni Büchner nicht mehr zu den Prüfungen antreten, droht im "Dschungelcamp" (RTL) Langeweile aufzukommen. Zum "Glück" sorgte die Natur für Aufregung. Erst kam der Regen, dann die Spinnen, dann die Schlangen, dann die Sintflut. Und Markus (Bild) bekam es auch noch mit einem Krokodil zu tun. Ach ja: Es wurde auch jemand rausgewählt!
Ungewohntes Bild: strahlende Camper! Dafür sorgte das üppige Mahl, für das Danni und Elena mit ihrer erfolgreichen Sternejagd gesorgt hatten. Naja, nicht alles ist völlig neu im Camp: Danni (rechts) blieb ihrer Abseits-Rolle treu und miesepeterte gegen die Gruppeneuphorie an.
"Vielleicht gibt's ja Spaghetti!" Die Hoffnung hielt nicht lange. Aus dem Korb von oben kamen 20 Litschis, zwei Süsskartoffeln, neun Zucchiniblüten, Paprika - und ein Känguruschwanz! Der war den Campern höchst suspekt. Aber Prince Damien gab Entwarnung: "Riecht echt nach Tier." Und schmeckte auch so: "Geil! Wie Rinderfilet!" Na dann, guten Appetit!
Was für'n Gerät! "Der Schwanz war riesig, behaart und soooo lang!" Nein, das ist kein Zitat aus Anastasiya Avilovas neuester autobiographischer Short Story für den "Playboy", sie beschreibt lediglich wahrheitsgemäss den Hauptbestandteil des behaarten Abendmahls. Alle konnten sich mal richtig satt essen. Fast alle. Danni wollte nicht.
Und schon wieder Gruppenkuscheln - allerdings gezwungenermassen. "Aus Sicherheitsgründen" wurde die gesamte Dschungeltruppe ins Telefeonhäuschen evakuiert. Und wer nörgelte? Klar ... "Das ist das Schimmste hier. Ich werd' mir den Tod holen", maulte Danni. "Und ihr seid schuld!" Was war geschehen?
Die Horrornacht begann achtbeinig. Der Regen trieb ungebetene Gäste ins Camp. Haarige und todbringende dazu: Der Fleck am Sitzkissen von Raúl Richter ("Scheisse, die war unter meinem Hintern") ist eine Trichternetzspinne! Und deren Biss kann - kein Scherz - tödlich sein. Ein Ranger kam und evakuierte das Biest. Und dann noch eins. Und noch eins.
Nach den Spinnen kommen die Schlangen, heisst es in Australien und, nein, da sind nicht Elena und Danni gemeint. Eine schlängelte sich durch das Telefonhäuschen. Dorthin mussten die Camper ausweichen, weil ein monsunartiger Regen durchs Camp wusch. Marco war voll beeindruckt: "Siehste, voll viel Wasser!"
Ranger halfen bei der Evakuierung. Mitten in der Gefahr behielt die Damenwelt den Überblick und setzte Prioritäten! Anastasiya: "Oh, der riecht gut!" Elena: "Oh, der hat tolle Augen!" Sonja: "Oh, der ist höchstens 30!" Claudia: "Oh, ein netter Typ." Sonja: "Ich steh ja nicht so auf blond. Aber bei Notstand ...!"
Als der Regen ging, ging auch Marco. Er wusste nicht, dass ihm 0,18 Prozent mehr Zuschauerstimmen zum Bleiben gereicht hätten. Er ging mit Erkenntnissen. "Kein schönes Gefühl, als Erster zu gehen. Aber ich möchte raus. Ich hab mein Leben am Arsch gemacht. Da war der schwache Marco wohl zu schwach. Abgekackt. Weichei einfach."
Marco ging gefrustet. Im Camp waren nicht alle so entsetzt wie "Zwenni" Ottke ("Hätt ich nie gedacht, sein Energiestoss war legendär"). Markus dagegen wird Marco nicht fehlen. "Das reisst keine Lücke. Er war ja eh nur am Schlafen und wenn er mal aus der Schockstarre erwacht ist, kam er dauernd mit seinen Energiestössen."
Tränenüberströmt fielen sich im Hotel Versace Marco und seine Freundin Christina in die Arme. "Alles ist gut", schluchzte Christina und gab damit auch Entwarnung bezüglich des Handys. Keine belastenden Anrufe und Posts! Marco jammerte trotzdem: "Ich bin froh, dass ich draussen bin. Das war die härteste Woche meines Lebens!"
Welch eine Freude: "Endlich ein neues Gesicht!" Nicht nur Dr. Bob, sondern auch Sonja Zietlow und Daniel Hartwich feierten "die erste Prüfung ohne Danni" (Sonja: "Juhuuu!"). Markus war einstimmig - ja, auch er hatte sich gewählt! - auserkoren worden. Warum? Prince Damien: "Der macht alles. Der würde auch einen Hundehaufen für uns essen!"
Dauerprüfling Danni hatte Markus "Viel Glück, geniess es" mit auf den Weg gegeben und süffisant "Bin sehr gespannt, wie er das meistert" nachgelegt. Da wusste noch niemand, dass Markus den "Ge-Fahrstuhl" vorgesetzt bekam - die Prüfung, die Danni vor wenigen Tagen nach rekordverdächtigen 13 Sekunden abgebrochen hatte. Wie schlug sich Markus?
Markus kennt sich mit Krempel aus, er handelt mit ihm ja im TV. Und in den drei Kammern gab es jede Menge - lebendige - Dinge, die bei der Sternsuche störten. 22 Schlangen, Spinnen, Riesenkröten, 200 Ratten. "Warum knabbern die mich denn an?" Sonja: "Weil du ein Leckerchen bist!"
Im letzten der drei "Ge-Fahrstuhl"-Stockwerke hatte Markus dann die besondere Begegnung mit "Schni, schna, Schnappi, dem kleinen Krokodil". Und das war echt schnappi, als Markus ihm den Stern vor der Schnauze wegknotete. Und schnappte nach dem Camper. "Alter Schwede!" erschrak Markus, bekam Stern und Unterarm aber in Sicherheit.
Acht von zehn Sternen! Markus wurde im Camp zu Recht gefeiert. Auch Danni klatschte: "Ja, er war der King." Sie sagte es süsssäuerlich, sah aber ein: "Ja, Markus, die Maschine, die schafft so was. Wenn du Danni Büchner hast, die fällt halt um." Markus beim Bade: "Danni ist jetzt bestimmt sauer." Toni: "Drauf geschissen. Kannste nicht ändern."
Die Camper haben das Lagerfeuer zurück! Der Jubel hielt sich in Grenzen. "Oh, no: Stinken!", erkannte Toni sofort. Sie muss es nicht lange ertragen. Denn sie wurde vom Publikum rausgewählt - und war geschockt. "Was? Was ist da los?" fragte sie fassungslos und brach in Tränen aus. "Toni Maccaroni" ist raus. Schade, Marmelade!