In der Nacht von Sonntag auf Montag ist die finale Folge der Hitserie "Game of Thrones" ausgestrahlt worden. Doch nicht alle Fans sind glücklich mit dem Ende der Geschichte von Jon Schnee und Co. George R. R. Martin, seines Zeichens Autor der Romanvorlage zur Show, deutet derweil an, dass die Bücher anders als sie Serie enden könnten.

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Überhastete Charakterentwicklungen, Handlungslücken, Patzer in der Nachbearbeitung – zahlreiche Fans übten harsche Kritik an der achten Staffel und am Serienfinale von "Game of Thrones". Jetzt meldet sich auch Autor George R. R. Martin zu Wort und seiner Aussage zufolge, könnte das Ende der Romanvorlage anders ausfallen als das der Serie.

"Wie wird es alles enden? Ich höre, wie die Leute das fragen", schreibt Martin am Montag auf seiner Website "Not a Blog". "[Wird es] dasselbe Ende wie das der Show? [Oder] anders?" Die Antwort lieferte der 70-Jährige gleich mit: "Naja ... ja. Und nein. Und ja. Und nein."

Serie vs. Bücher

Was diese ominöse Antwort zu bedeuten hat? "Ich arbeite mit einem ganz anderen Medium als David und Dan (gemeint sind die Showrunner von "Game of Thrones" Anm. d. Red.), vergesst das nicht. Sie hatten sechs Stunden für diese finale Staffel. Ich schätze, diese letzten zwei meiner Bücher werden 3.000 Manuskript-Seiten füllen, bevor ich fertig bin."

Zudem gebe es diverse Unterschiede zwischen der Serie und den Büchern, betonte Martin weiter. "Es gibt Charaktere, die es nie auf den Bildschirm geschafft haben, und andere, die in der Show gestorben sind, aber in den Büchern noch leben ..."

So sollen die Leser in seinen kommenden Romanen unter anderem erfahren, was mit Catelyn Stark, Arianne Martell, Victarion Graufreud und Aegon VI. passiert. Sogar "Einhörner" verspricht der Autor, "so in der Art".

Martins letzter Roman der "Das Lied von Eis und Feuer"-Reihe erschien 2011. Mit "The Winds of Winter" und "A Dream of Spring" sollen noch zwei Teile folgen. Wann? Das weiss bislang nur George R. R. Martin.  © 1&1 Mail & Media / CF

Als Sansa Stark wurde sie weltberühmt: Sophie Turner übernahm die Rolle in der Fantasy-Verfilmung "Game of Thrones", die auf den Erfolgsromanen (auf Deutsch "Das Lied von Eis und Feuer") von George R. R. Martin basiert, im Alter von 13 Jahren. Uns hat sie verraten, wie sich das Ende dieses Karriere- und Lebensabschnitts anfühlt.