"Ich glaube an dir!" So lief das Model-Casting von Sylvie Meis

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In ihrer ersten eigenen TV-Show "Sylvies Dessous Models" bei RTL schickt sich Moderatorin und Model Sylvie Meis an, ihre Nachfolgerin zu finden. Wer kann so toll in Spitzen-BH und Slip posieren wie die Niederländerin? 30 Kandidatinnen liessen in der ersten Folge bereits viele Hüllen fallen.

Vorhang auf für die ganz grosse Sylvie-Meis-Show: In ihrer ersten eigenen RTL-Hauptabendsendung sucht die Niederländerin "Sylvies Dessous Models" - also ein "Görl", das es liebt, in Unterwäsche zu posieren. Die Damen kamen wie gerufen und liessen zum Auftakt die Hüllen fallen. "Ich glaube an dir!", dankte es Sylvie denen, die es gut machten ...
"Tausende" hatten sich nach Senderangaben beworben, um in Spitzenhöschen über den TV-Catwalk zu stolzieren. Die 30 besten schafften es in die Endauswahl. Ihr Ziel: "Die neue Sylvie werden". Klar, so langsam wird's Zeit - die "alte" Sylvie ist ja auch "schon" 40 ... 50.000 Euro winken der Gewinnerin on top.
Sehr angetan war Sylvie von der Düsseldorferin Sarah. Die 20 Jahre alte Medizinstudentin geht gern shoppen auf der Kö. An eine Obsession grenzt ihre Vorliebe für falsche Wimpern: "Weil die immer ausfallen, habe ich mir fürs Shooting viermal so viele draufgeklebt." Sicher ist sicher.
Auch Mirjana wusste Sylvie zu beeindrucken - und das nicht nur mit ihren Modelmassen. Die Schweizerin hat ihre erste grosse Liebe geheiratet: Steven Zuber, Fussballer beim TSG Hoffenheim. "Das ist mein Erster und mein Letzter", schwärmte die 25-Jährige. Ex-Spielerfrau Sylvie ehemals van der Vaart war da ganz baff: "Das geht also doch? Ich brauche mal Tipps von dir, wie so was klappt."
Anders als die meisten ihrer Konkurrentinnen hat Graziella, zarte 19 und aus Köln, noch keinerlei Modelerfahrung. "Ich war auch noch nie beim Friseur", beteuerte sie leutselig. Nicht mal für zwei Millionen Euro würde sie ihre Mähne abschneiden. Die sei nämlich ihr "Markenzeichen".
Sylvie war von den Darbietungen der Bewerberinnen ganz entzückt. "Viele haben richtig abgeliefert", schwärmte sie. Doch nur zehn Kandidatinnen kamen weiter. Eine muss "trotz Marzipanhaut" gehen. Sie hatte es sich erlaubt, barfuss zu laufen und ihre Tattoos zu zeigen, eines davon auf der Innenseite der Lippe. So stellt sich Sylvie ihre Nachfolgerin dann doch nicht vor.
Zehn "Görls" wählte Sylvie nach dem Walk aus - kollektives Kreischen war der Dank. Sylvie freute sich mit und liess sich sogar umarmen. Im Vergleich mit Modelmama Heidi wirkt sie um einiges nahbarer.
Zum ersten Shooting bat Sylvie die Mädchen an Deck des Schiffs Rickmer Rickmers. "Oh, my God, müssen wir auf das Boot?", fragte eine Kandidatin entsetzt. "Das ist ein Schiff", wurde sie verbessert. An Bord mussten die Mädels nachweisen, dass sie Wind, Wetter und gaffende Zuschauer gewachsen sind.
Alina aus Wien hat reichlich Modelerfahrung, aber noch mehr Wissensdurst. "Ich habe auch so eine Attitude, das unterscheidet mich von den anderen", prahlte die 25-Jährige. Beim Shooting fragte sie Fotograf Mato Johannik Löcher in den Bauch. "Nicht so viel reden, machen!", lautete Sylvies Profi-Tipp.
Und auch für die 22-jährige Melissa Minh aus Lünen hatte Sylvie einen Tipp: "Übe an deiner Mimik! Das Insta-Duckface ist over!" Autsch. Zuvor war die angehende Architekturstudentin fast in Ohnmacht gefallen, als Sylvie nach ihrem Instagram-Account gefragt hatte und ihr gefolgt war.
Sarah, die Falsche-Wimpern-Klimperin, kassierte schliesslich doch noch einen Tadel für ihre auffällige Lidverstärkung. "Versteck dich nicht vor uns!" Die selbstbewusste Sarah fand ihre sexy Piratinnen-Performance hingegen super: "Also, ich würde mir von einer Skala von eins bis zehn eine glatte elf geben."
Und nach dem Shooting? Gings natürlich in die Modelvilla - wohin auch sonst? Klingt allerdings glamouröser, als es ist. Stockbetten etwa waren nicht so sehr Sarahs Welt. Sie liebt den Luxus, pendelt zwischen vier Wohnsitzen und findet dennoch Muse zum Shoppen. Dieses "Yves Saint Laurent trifft auf Taucherbrille"-Modell bewies das eindrücklich.
In der Modelvilla angekommen, hatten die "Görls" vor allem eines: ordentlich Appetit! Das reiche Buffet quoll über vor gesunden Sachen. Obst und Salate satt. Mirjanas erste Bestandsaufnahme ging hingegen eher ins Tierische: "Das sind alles total bekloppte Hühner hier - ohne Ausnahme."
Am Ende der ersten Folge musste Sylvie zwei weitere "Görls" nach Hause schicken. Bei der einen war der Gesichtsausdruck verkrampft, bei der anderen die Zeit einfach noch nicht reif, als Markenbotschafterin in Sylvies Fussstapfen zu treten. "Ich glaub an Dir", rief sie hingegen ihren acht Auserwählten zu. Fortsetzung folgt in einer Woche.