"Höhle der Löwen": Luxus-Accessoires aus Fisch-Häuten

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Orthomol-Chef Nils Glagau sollte sich warm anziehen. 2019 wird er als siebter Investor in "Die Höhle der Löwen" einziehen. Wie ungemütlich es da werden kann, führten Kofler und Dümmel im Finale der fünften Staffel nun noch einmal vor. Welche Ideen die Gründer der letzten Folge hatten, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

Tierisch ist die Geschäftsidee von Caroline Hirt (47) aus Fulenbach (Schweiz). Sie stellt aus Fischhäuten aus dem Amazonas-Gebiet unter dem Label "REALTRUE" luxuriöse Mode-Accessoires her. Doch keine der Raubkatzen biss an.
Am spektakulärsten fand Carsten Maschmeyer noch folgende Hintergrund-Information: Der Fisch wird feuerrot, wenn er sich paaren will. "Das ist mal ein praktisches Ampelsystem!"
Wenn keiner mitbietet, ist Kofler (zweiter von links) ganz friedlich. So auch beim Auftritt des Kölner Make-up-Artists Frank Hard, der den "Man Upgrader", eine getönte Creme für den Mann, präsentierte. "Männliche Männer können sich ja auch pflegen!", fand der Investor.
Sein Angebot an Hard war allerdings recht forsch: 49 Prozent für 150.000 Euro (statt zehn Prozent für 75.000). Da musste der Make-up-Artist schlucken. Doch er liess sich auf den Deal ein.
Hinrich Carstensen und seine Partnerin Lina-Louise Kaypke wiederum lehnten ihr einziges Angebot - auch von Kofler - ab. Die Gründer aus Norddeutschland verkaufen über ihre Website "EinStückLand" Galloway-Fleisch aus artgerechter Haltung.
Eine lobenswerte Geschäftsidee gegen die Massentierhaltung. Doch das Pärchen wollte statt der geforderten 35 nur zehn Prozent für 200.000 Euro abgeben und liess sich zur Verwunderung der "Löwen" erst gar nicht auf Verhandlungen ein.
Weniger praktisch fand Lauf-Experte Maschmeyer den Fitnessgürtel "Tonefit", den Diana und Michael Failer - ebenfalls aus der Schweiz - präsentierten. "Obwohl Judith eine wunderschöne Frau ist, hab ich ein bisschen Mitleid bekommen, als sie damit vorbeikam", lästerte er.
Ralf Dümmel liess sich davon nicht beirren. Zum einen, weil das Gerät die gleichen Funktionsweisen wie ein Crosstrainer haben soll. Andererseits, um seinen Eltern eine Freude zu machen. Die sind nämlich grosse Nordic-Walking-Fans. "Meine Eltern sollten mir 200.000 wert sein." Für 30 statt 20 Prozent hatten die Failers einen Deal.
Beim Pitch von Tahnee Laternser und Julian Straube mit ihrem stylischen Mini-Pfefferspray "SAFAYA" wurde es langsam ungemütlich. Denn Georg Kofler wollte den Deal um jeden Preis haben. "Mein Angebot - das muss besser sein als von der Dagmar und dem Ralf. Ich mach 150.000 für 30 Prozent."
Obwohl der Deal von Dümmel (Mitte) schlechter war, entschieden sich die Gründer für den Handelsmogul. Das war offenbar zu viel für Kofler. Beim Pitch von "TROY", einer Wärmflasche, die doppelt so lange warmhält als normal, teilte er ordentlich aus.
"40.000 Filialen. Ich bin der richtige Löwe für Euch. Ihr könnt gleich ja sagen", schlug Dümmel (Bild) - zugegeben etwas provokant - vor. "Alles, was der Ralf erzählt hat, kann ich auch!", tönte da Kofler. "40.000 Filialen?", hakte der Handelsmogul nach. "Ja, klar!"
"Wenn sich unser Mega-Ralf hier so aufführt, muss ich das auch machen!" Die Ingenieure Benjamin Ohmer und Volker Junior (rechts) entschieden sich schliesslich aus dem Bauch heraus ... und wenn sich zwei streiten, freut sich die Dritte: Dagmar Wöhrl bekam den Deal.