"Ninja Warrior Germany"-Fans in Schockstarre: Diese Top-Favoriten schieden aus

Es kann nur einer gewinnen, das ist auch bei "Ninja Warrior Germany" (RTL) so. Um so bitterer, wenn grosse Favoriten auf der Strecke bleiben. Ein ganz besonderes Drama gab es diesmal mitzuerleiden. Und Skurrilitäten zu bewundern. Die schönste: Frank Buschmann und Jan Köppen machen Mode!

Für die meisten Kandidaten bei "Ninja Warrior Germany" gilt "Dabei sein ist alles". Athleten wie Christian Harmat (Foto) aber wollen mehr - den Sieg. Diesmal aber erwischte es einen der ganz grossen Favoriten - und die Zuschauer am Parcours verfielen regelrecht in Schockstarre. Wer zum tragischen Helden wurde - die Galerie verrät es.
Die heimlichen Helden, die Moderatoren Frank Buschmann (rechts) und Jan Köppen, kabbelten sich wie immer köstlich (Jan: "Manchmal ist so'n bisschen Hirn im Parcours nicht schlecht." Buschi: "Das kannst du ja nicht kennen!") Aber diesmal gab es gleich mehrere Momente, in denen es "Waldorf und Stadler von Ninja Warrior Germany" regelrecht die Sprache verschlug.
"Was ist das denn? Ich krieg ne Krise!", stöhnte Buschi, als René Poprawa (29) antrat. In einem Ganzkörperkostüm-Mix zwischen "Der Frosch mit der Maske" und "Predator"! Der "Oberexot" (Jan) war schon zum dritten Mal dabei. Und wie immer nicht lange. Am Pendalstab (Foto) war Schluss mit lustig!
Leider nicht im Halbfinale: eine einzige Frau! Auch nicht Lilli Kiesgen, dabei boxte die 22-jährige Studentin als Vorrunden-14. diverse Männer raus. In der Halbfinalqualifikation hätte sie drei Hindernisse schaffen müssen, um ins Halbfinale einzuziehen. Leider war, wie auch für Marlene Emminger und Julia Koch, am Rohrschlitten Endstation.
"Der sieht aus wie der junge Tom Cruise!" Jan hat Recht, Marius Holzinger (19) ähnelt dem US-Superstar in der "Top Gun"-Phase. Es gibt aber Unterschiede. Buschi: "Markus ist 1,74 Meter - Tom Cruise dagegen nur 'n Kopf grösser als ne Gewürzgurke!" Im zweiten Durchlauf war für den forschen Neuling am Rohrschlitten Schluss: "Mission: Impossible"!
Harald Aichner (24) ist Holzfäller, selbst aber lang wie ein Baum (1,90 Meter). Trotzdem flog der ehemalige Landesmeister Südtirol im Armdrücken behände durch den Parcours. Obwohl er in der Zwischenrunde nicht finishte, sondern am zweiten Steuerrad baden ging, reichte es fürs Halbfinale.
Für Kim Komnenic (26) bedeutet "Dabei sein ist alles" mehr. Denn sie wird ihre Erlebnisse als Influencerin sicher mit ihren Fans teilen. Jan und Buschi trieben ihre Spässe ("Sie hat als erstes nach dem WLAN-Passwort gefragt!"), waren aber von der Leistung angetan. Nicht lange. Ergebnis in Hashtagform: #Zeitlupe #Abflug #nass #lol.
Eben noch über Influencer lästernd war Jan plötzlich scharf auf ein Selfie. Mit einer Hose! Denn die Po-Backen der Shorts von Christian Kirstges (32) zierten die Konterfeis der beiden Moderatoren! Buschi: "Der hat zwei hässliche Fratzen auf den Backen - aber besser als die Hasenpfotenhose vom letzten Jahr!"
"Iiiih, der wischt sich jetzt immer den Schweiss an unseren Gesichtern ab!" Jan kriegte sich kaum mehr ein. Aber es stimmte, denn Christian hatte viel zu schwitzen, denn er kam weit. Sogar die Mega-Wand schaffte er - 2.000 Euro Sonderprämie fürs Konto! Jan, mit Blick auf die "Fratzen-Hose": "Der hat ja auch Pfeffer im Hintern!"
Christian Kirstges, "der lange Löke" (O-Ton Buschi) ist als "Ninja Warrior Germany"-Urgestein seit der ersten Staffel dabei. Aber der Zwei-Meter-Hüne schaffte es noch nie ins Halbfinale. Das ist vorbei - er finishte zweimal souverän. "Was ne starke Leistung", kommentierte Buschi, "und das trotz der Hose!" Jan: "Ja, der Typ ist echt ein Phänomen!"
Die Gebrüder Moritz (23, rechts) und Philipp (25) Hans haben NWG bereits ihren Stempel aufgedrückt. Moritz war "Last Man Standing" und Sieger 2017. Philipp war auch schon zweimal dabei, musste aber letztes Jahr aussetzen. Da verwirklichte er sich einen Lebenstraum und machte mit seinem Idol, Extremsportler Stefan Glowacz, eine Grönland-Expedition.
Im arktischen Eis fehlten Philipp Hans bei minus 40 Grad vor allem "die Käsespätzle von der Oma". Unter den Augen der Grossmutter schien es im Kamin mit den (pro Stück 30 Kilo schweren) Klappen, als hätte er zu wenig Körner. Aber es reichte. "Es hätte aber keinen Meter mehr weiter gehen dürfen", japste Philipp.
Auch "Ninja Warrior"-Routiniers wie Moritz Hans stossen an Grenzen. Schön im Foto zu sehen, wie Moritz innerlich die Glocken läuten hörte, als er auf Körpermitte mit dem Verbindungsstück der beiden Stammrollen kollidierte. Der Modell-Athlet, der mit seinem Bruder in einer Kletter-WG wohnt (Jan: "5. Stock ohne Treppe!") überwand seine Schnappatmung aber rasch.
Moritz Hans hört auf seine Oma. Die befahl "net ins Wasser reinplumpsen!" und Moritz folgte dem grossmütterlichen Kommando! Auch er sicherte sich 2.000 Euro Sonderprämie für das Erklimmen der 5,50 Meter hohen "Mega-Wand" - und hatte sogar noch Zeit zum einarmigen Klettermaxe-Jubel! "Eine Demonstration", meinte Buschi ehrfürchtig.
"Wie diese Sportler uns verwöhnen!" Buschi geriet bei Moritz Hans' Darbietung in der Zwischenrunde ins Schwärmen. Der "verpeilte Lockenkopf" (Selbstbezeichnung!) war total fokussiert im Parcours unterwegs - es wirkte entspannt und federleicht. "Isses aber nicht!", gab Moritz zu. Demut vor dem Parcours - so was mag Buschi!
Und wer hat den Hans-Brüdern das Klettern beigebracht? Nein, nicht die Schweizer, sondern Florian Böbel (31)! Endlich nahm der Hans-Ausbilder und Feuerwehrmann auch selbst teil. Und er bot "Ninja-Momente zum Verlieben" (Buschi), so souverän meisterte er alle Hindernisse. "Extrem gut, extrem sympathisch - ein Überraschungspaket!" (Jan).
Auftritt Christian Harmat. Der Student (26) ist bei "Ninja Warrior" "der Mann für das Besondere" (Buschi). Legendär sein Salto im Tunnelsprung bei "Team Ninja Warrior", wo er (mit Moritz Hans) im Finale stand. Klasse auch diesmal: Er übersprang die erste Stammrolle einfach und stürmte spielend leicht die Mega-Wall empor und kassierte 2.000 Euro.
Da steht er, ein Super-Athlet wie ein begossener Pudel im Bassin der Gescheiterten! Christian Harmat schied aus - und versetzte ganz Ninja-Warrior-Land in Schockstarre. Ausgerechnet an der Himmelsleiter (die er früher gerne auch mal im Felgaufschwung erklomm), verhakte er und schmierte ab. "Nein, nein!", hauchte Buschi mitfühlend.
Kein Christian Harmat, aber sieben andere "Athleten der Beletage des Ninja-Sports" (Buschi) stehen im Halbfinale: Harald Aichner, Christian Kristges, Florian Böbel (hinten von links), Moritz Hans, Philipp Hans, Artur Sommer und Alex Grundwald (vorne von links) bleiben im Rennen um die Siegprämie von 300.000 Euro!