Paul Janke bei "Ninja Warrior: Blamage für den Ex-Bachelor

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Mit einem Auftritt als potenzieller "Ninja Warrior" wollte Ex-Bachelor Paul Janke zeigen, dass er mit dem Parcours ebenso lässig umgehen kann wie mit Frauen. So viel vorweg: Es hat nicht ganz geklappt. © teleschau - der mediendienst GmbH

Mit einem Auftritt als potenzieller "Ninja Warrior" wollte Ex-Bachelor Paul Janke beim Start der zweiten Staffel der akrobatischen RTL-Show zeigen, dass er mit dem Parcours ebenso lässig umgehen kann wie mit Frauen. So viel vorweg: Das hat nicht ganz geklappt.
"Heldenreise" - so vollmundig kündigte RTL den Kampf um den Titel "Ninja Warrior Germany 2017" an. Moderator und Kommentator Frank "Buschi" Buschmann sprach gar von der "härtesten Show Deutschlands". Tatsächlich hatte es beim Debüt im letzten Jahr keiner der Kandidaten geschafft, den Mount Midoriyama zu bezwingen. Daher sind in der zweiten Staffel 200.000 statt 100.000 Euro im Jackpot. Über 13.000 Athleten bewarben sich, 350 durften sich dem Parcours stellen, einer von ihnen ist Paul Janke. Doch der Bachelor aus dem Jahr 2012 machte keine allzu gute Figur.
In der Vorrunde sah der Parcours so aus: Fünfsprung, am Rohrschlitten gleiten und per Sprung auf die Strickleiter retten. Dann die schwebenden Tritte über dem Wasser. In dieses fiel jedoch Klaus Gärtner. "Er geht stramm auf die 60 zu, das kann man gar nicht genug würdigen, deshalb liebe ich diese Show", schwärmte Buschmann.
Wer es weiter schaffte als der mit 59 Jahren älteste Teilnehmer der ersten Folge, musste per Trampolinsprung nach zwei Hebeln greifen und von dort ins Cargonetz hechten. Im anschliessenden Hangelträger war Klettern in alle Richtungen angesagt - und der Kampf gegen die Gesetze der Physik. Am Ende mussten die Kandidaten noch eine Steilwand empor rennen, sich hochziehen und auf den Buzzer drücken.
Der Preis für das schrägste Kostüm wäre den Zwillingsbrüdern Sabri und Soubhi Kabdani sicher. Sie hangelten sich als "Teenage Mutant Ninja Turtles" durch den Parcours. Vielleicht hat da jemand das Motto der Show falsch verstanden - irgendwas mit "Ninja". Beide scheiterten bereits am Vorrunden-Parcours, doch Sabri rückte mit viel Glück noch ins Halbfinale auf.
Während Laura Wontorra die Kandidaten zu den Kandidaten-Interviews abkommandierte, boten die Frotzeleien zwischen dem Moderatoren-Duo Buschmann und Jan Köppen mindestens so viel Unterhaltungswert wie die akrobatischen und sportlichen Leistungen der Ninja-Azubis. Eine "Mission Impossible" war es jedoch für Köppen, den ekstatisch brüllenden Buschman lautstärketechnisch einzubremsen.
Muskelpaket Dominik war eine besonders imposante Erscheinung. "Ich habe Angst um die Hindernisse, nicht dass der da ein Loch reinspringt", gab Buschmann zu.
"Er ist es wirklich, der Bachelor aus dem Jahr 2012", stellte Köppen einen prominenten Möchtegern-Ninja vor. Janke ist zwar bekanntermassen ein recht ordentlicher Kicker. Doch reicht das für den irren Parcours? Buschmann blieb skeptisch: "Ich weiss nicht, ob das was für ihn ist." Tatsächlich wurde der Auftritt ...
... zum Reinfall. Der Rosenkavalier führte einen Rosenkrieg gegen den eigenen Körper und ...
... landete nach wenigen Sekunden im Wasser. "Wenn man ihm jetzt noch eine Frau reinschmeisst und ein paar Schwimmkerzen dazu, dann ist es wie beim Bachelor", witzelte Köppen.
Das meistbenutzte Wort des Abends kennen eingefleischte Fans noch aus der ersten Staffel der eigentümlichen Action-Olympiade: "Griffkraft". Buschmann und Köppen liessen keine Gelegenheit aus, die Zuschauer darüber zu belehren, wie wichtig diese für das Meistern des Parcours sei.
Der schrägste Vogel war ein Glühwürmchen: Colin Leathers trägt die Wrestler-Maske nicht nur bei "Ninja Warrior". Er ist sowohl als Kunstreiter aktiv als auch ...
... unter dem Wrestler-Künstlernamen "The Firefly" (Glühwürmchen). Er hatte seinen Fanclub mitgebracht und schaffte es mit Spider-Man ähnlichen Kletterkünsten in die Halbfinal-Qualifikation. Begeistert rief er ins Publikum: "Firefly glaubt an euch, light up the world!"
Ein Wiederkehrer aus dem letzten Jahr: Christian Kirstges, besser bekannt als "The Flash". Er war der Erste an dem Abend, der es über die Wand bis zum Buzzer schaffte. "Buschi, ich hab ein Geschenk für dich!", kündigte er im Freudentaumel an.
Er zog die Hose aus und überreichte sie Buschmann. Der zwängte sich in das hautenge Präsent und beteuerte einmal mehr: "Ich liebe diese Show!"
Dem 23-jährigen Marcel Schäfer sah man mit seiner durchschnittlichen Figur und der Hipster-Frisur nicht gleich an, was in ihm steckt. "Was macht der denn? Ein Eichhörnchen!", staunte Buschmann.
An der Wand wurde Schäfer nervös, nachdem die ersten beiden von drei möglichen Versuchen gescheitert waren. Seine Freundin mahnte ihn mit Tränen in den Augen zur Ruhe. Mit Erfolg. In der Halbfinal-Qualifikation allerdings scheiterte er beim punktgenauen Sprung auf die Insel.
Thomas Ludwigs Ziel: Er will der erste vegane "Ninja Warrior" werden! Mit einer Zeit von unter einer Minute schaffte er es tatsächlich als Schnellster in die Halbfinal-Qualifikation. "Du Teufelskerl!", kreischte ein begeisterter Buschmann, während sich Köppen wie so oft Sorgen um die Gesundheit seines ekstatischen Kollegen machte.
Dieses Trio sorgte bereits in der ersten Staffel für Aufsehen: Das "Wolfpack" Max Sprenger, Andreas Wöhle und Sladjan Djulabic begeisterte das Publikum mit der Lässigkeit, mit der sie die Herausforderungen meisterten. Das liegt daran, dass alle drei Parcours praktizieren.
"Affe spielen, da macht ihm so schnell keiner was vor", urteilte Köppen über das Wolfpack-Mitglied Max. Es sei wichtig, "mit dem eigenen Körper zu spielen", philosophierte Buschmann. Das löste bei Köppen einen postpubertären Lachanfall aus. Währenddessen zog Max ins Halbfinale ein.
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