"Shopping Queen": Evelyn Burdecki sorgt für gehöriges Chaos

Mit Promi-Begleitung einmal quer durch deutsche Innenstädte hasten? Da geht doch noch mehr, dachten sich die Macher von "Promi Shopping Queen" - und liessen die Kandidatinnen ein Kreuzfahrtschiff entern mit Halt in vier Mode-Metropolen. Pleiten, Pech und Pannen liessen nicht lange auf sich warten.

Das gab es noch nie: Bei "Promi Shopping Queen" ging es für die Kandidatinnen erstmals auf grosse Kreuzfahrt. Evelyn Burdecki freute sich: "Ich war noch nie auf so einem Boot!" Die Ex-"Dschungelkönigin" stand Kandidatin Martyna zur Seite - und richtete in Marseille ein wahres Shopping-Desaster an, wie unsere Bildergalerie zeigt!
Sie gingen auf grosse Einkaufs-Fahrt: (von links) Paradiesvogel Simone (49), Hamburgerin Martyna (31), Karnevals-Fan Manuela (45) und Schauspielschülerin Vivian (21). Unterstützt wurden sie von Verona Pooth, Massimo Sinató, Evelyn Burdecki und Mirja du Mont.
Eigentlich wäre Schlagerfan Manuela gern mit Helene Fischer in Palma de Mallorca einkaufen gegangen. Es kam: Verona. Einfach war es für Ela nicht, sich gegenüber der beredten Shopping-Expertin zu behaupten. Dabei hatte Verona anfangs noch versprochen: "Ich sehe ich mich nicht in der Rolle, jedem mein Design aufzuschwatzen."
Wen haben wird denn da? Zwischen zwei Läden entdeckte Verona den Ur-Bachelor Paul Janke - und nötigte ihn sogleich, eine Lobeshymne auf das Kleid zu singen, dass sie Ela aufgedrängt hatte: "Der Paul hat gesagt, das Kleid sieht aus wie ein Eine-Millionen-Euro-Kleid - und dazu habe ich ihn nicht gezwungen, ich schwöre."
Das Motto für alle Kandidatinnen lautete: "Hola, Ciao, Bonsoir! - Sei mit deinem mediterranen Outfit der Star!" oder wie es Kandidatin Simone interpretierte: "Nimm' die Kultur des Landes auf. Zeig', wo es seine Stärken und Schwächen hat .. äh, nee, Schwächen nicht!" Ela trat mit einem Kleid im Boho-Style, sauteuren Schuhen und Sonnenbrille auf.
Gute Laune im "Shopping Queen"-Gefährt: Kandidatin Martyna und Evelyn Burdecki hatten Spass miteinander. Eigentlich wollte Evelyn ja lieber direkt aufs Kreuzfahrtschiff: "Das ist nichts Normales, wie aus dem Weltall", sagte sie über die "komplett fremde Welt, in die ich gern mal eindringen würde". Erst mal ging es jedoch in die City von Marseille.
Kaum in einem Designerladen gelandet, verwirrte Evelyn den Verkäufer. Zur Begrüssung gab es ein spanisches "Que pasa?", dann begehrte die Blondine eine typisch französische Kopfbedeckung: "Do you know? Like baguette for the head!" Der Verkäufer verstand nur Bahnhof. Martyna übersetzte: ein Barett war gewünscht.
Ein Barett gab es nicht, dafür ein blaues Kleid für angeblich 250 Euro. Das Problem: Evelyn las das Preisschild falsch. Tatsächlich kostete das gute Stück 1.250 Euro. Der Schock kam an der Kasse. Martyna: "Leute, das ist nicht euer Ernst?" Evelyn verteidigte sich: "Das ist Verarsche! Da steht einfach die Eins einen Kilometer vor der 250."
"Hat ein bisschen was von Stewardess-Uniform", kommentierte Guido Maria Kretschmer das mediterrane Outfit der Hamburgerin. Der Laufsteg für Martyna und die anderen Kandidatinnen war dieses Mal auch ein ganz besonderer: Er befand sich im Grossen Theater des Kreuzfahrtschiffes. Grosser Auftritt vor grossem Publikum!
Massimo Sinató kennt sich als Mann von Model Rebecca Mir mit Mode aus. "Er hat etwas, was nicht jeder bei 'Shopping Queen' hat: Jetzt wollte ich gerade sagen: einen Penis", frotzelte Guido, als er Vivians Shopping-Begleitung vorstellte. Der Tänzer und gebürtige Italiener ging mit der Schauspielschülerin in Rom einkaufen.
Zielstrebig gingen Massimo und Vivian in kleine Designerläden. Rom ist kein günstiges Pflaster, stellte die 21-Jährige fest. Eine halbtransparente Bluse und eine schwarze Hose gab das Budget aber her. Die schwarzen High Heels waren zwei Nummern zu klein, wurden aber trotzdem gekauft: "Fühlt sich nicht geil an, sieht aber geil aus", so Vivian.
Vivian strahlte, als sie ihr mediterranes Star-Outfit auf dem Catwalk präsentierte - mit ausladenden Schritten und vielerlei Drehungen. Mit-Kandidatin Ela wollte für die "Hammer-Performance" gleich zehn Punkte geben. Guido bemängelte indes die brave Frisur: "Das wird gemacht von Wattenscheid bis Wanne-Eickel", lachte er.
Zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Paradiesvogel Simone traf auf ihre ganz in Schwarz gekleidete Shopping-Begleitung Mirja du Mont. Guido hatte die 49-Jährige zuvor abgefeiert als "Kanarienvogel, der aus'm Ruder läuft". Model Mirja du Mont hatte jedoch ganz andere Pläne für Simone ...
Was Mirja vorschwebte: "So eine schöne, spanische Dame - das würde ich mir wünschen." Doch Simone entflammte für das rote, schulterfreie Kleid nur mässig - sehr zum Unverständnis von Mirja. "Da kannst du dir meinetwegen auch einen schönen Ohrring aussuchen", zeigte sie sich gnädig gegenüber ihrer Kandidatin. Die wollte aber gern weiter schauen.
Simone liess sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Ein schwarzes Kleid einer jungen Designerin stach ihr sofort ins Auge: "Das bin auch ich!", schwärmte sie über das extravagante Stück mit Minirock und Tüll-Rock. "Das ist mal was Avangistisches", versprach sie sich vor lauter Begeisterung über ihren Fang.
Simones Markenzeichen: ein auffälliges Make-up. Doch hinter der bunt-fröhlichen Fassade der 49-Jährige steckt auch viel unsichtbarer Schmerz: Ihr Mann starb vor eineinhalb Jahren an Krebs. "Ich bin ein optimistischer Mensch, trotz meines Schicksals", sagt Simone. Gern erinnert sie sich an gemeinsame Kreuzfahrten zurück.
Ja, auch das ist Simone. Ganz ungewohnt mit dezentem Make-up nach ihrer Shoppingtour mit Mirja du Mont. Die schwärmte: "Das ist so krass, wie jung du aussiehst ohne dieses Schwarz um die Augen!" Guido aber fand, dass es allein Simones Sache sei, wie sie sich schminkt und prophezeite: "Sie wird es nie wieder so machen."
Simone präsentierte ihr in Barcelona geshopptes Outfit auf dem Laufsteg des Kreuzfahrtschiffs. Besonders stolz war sie auf ihre Tasche: ein limitiertes Modell von Louboutin - Kostenpunkt: fast 400 Euro. Ela, Vivian und Martyna waren völlig aus dem Häuschen vom neuen Look ihrer Mitstreiterin: "Du siehst völlig anders aus!"
Nicht nur in Guidos Herz hatte sich Simone mit ihrem extravaganten Auftreten und ihrer herzerfrischenden Art gewalkt: "Du bist meine Königin!", schwärmte der Designer. Am Ende hiess es folgerichtig Platz eins für Simone, die darüber fast erschrocken war. Der zweite Platz ging an Ela, dahinter folgten Vivian und Martyna. Ahoi!