"Das Supertalent": Diese Frau war Sarah Lombardis Schicksal - und rührte sie zu Tränen

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2011 nahm Sarah Lombardi, damals noch Engels, an "DSDS" teil , der Rest ist ist TV-Geschichte. Die aber auch völlig anders hätte verlaufen können. Beim "Das Supertalent" kam es zu einer hochemotionalem Auflösung, bei der reichlich Tränen flossen ... © 1&1 Mail & Media/teleschau

Es geschah in der achten Staffel von DSDS. Das war vor acht Jahren, 2011. Nina Richel hatte es als hoffnungsvolle Sängerin bis in die "Mottoshows" geschafft. Ebenso ein anderes, damals sehr junges Gesangstalent: Dieses trug den Nachnamen Engels. Heute ist Engels das sehr bekannte TV-Boulevard-Gesicht Sarah Lombardi - und natürlich "Supertalent"-Jurorin.
Die Gesundheit meinte es nicht gut mit Nina Richel. Aufgrund von Asthmaanfällen musste sie die achte DSDS-Staffel verlassen. Nur dieser Ausfall ermöglichte eine fulminante Rückkehr. Die damals bereits ausgeschiedene Sarah Engels/Lombardi rückte für die erkrankte Sängerin nach. Am Ende der Staffel belegte die heutige "Superstar"-Jurorin den zweiten Platz.
"Superstar"- und auch DSDS-Oberjuror Dieter Bohlen fasste zusammen, welche weitreichenden Folgen Richels Ausfall damals hatte: "Es hätte keine Ehe Lombardi gegeben, keinen Alessio, nichts hätte es gegeben." Glück für Sarah, Schicksal für Nina! Nun in der zweiten "Superstar"-Show kreuzten sich die Wege zweier ehemaliger Konkurrentinnen wieder.
Sarah Lombardi (rechts) und Nina Richel hatten sich jahrelang weder gehört noch gesehen. Als die bei DSDS zurückgetretene Sängerin das "Superstar"-Studio betrat, war die Jurorin zunächst total baff. "Was?", rief Lombardi noch. Und lief doch gleich auf eine alte Bekannte zu, deren Schicksal ihr eigenes Leben so einschneidend beeinflusst hatte.
Richel performte als Sängerin fulminant. Von ihrem Talent hat sie nichts verloren - auch wenn sie nunmehr in der Gastronomie arbeitet. Lombardi drückte für sie den "Goldenen Buzzer". Richel ist im Finale. Lombardi: "Für mich warst du immer eine begnadete Sängerin. Du hast mir damals diese Chance gegeben. Ich möchte Dir jetzt diese Chance geben."
Durch dieses emotionalen Wiedersehens unter Goldlametta blieben die anderen Kandidaten im Schatten. Okay, den Versuch "Musik trifft Jonglage" von Annette Peters und Chris Blessing aus Stuttgart zog das Publikum nicht in seinen Bann. Sah auch Dieter Bohlen so. Über den Jongleur sagte der Ober-Juror: "Du hast die Ausstrahlung eines Buchhalters."
Die "Superstar"-Sendung war angenehm frei von sehr peinlichen Auftritten. Allerdings versagte Croupier Sead mit Chiptricks. Wohl auch deshalb wollte Dieter Bohlen das Thema "Zocken" nicht gefallen.
In der Fussgängerzone von Grossstädten sind sogenannte Lebende Statuen oft zu sehen. Die zehnköpfige Gruppe Big Names aus der Slowakei entstaubte diese sehr statische Kunstform jedoch - mit einem gemeinsamen Chor zu Queens "Bohemian Rhapsody". Die Juroren sendeten die als Charlie Chaplin, Hamlet, Mary Poppins und Co. verkleideten Künstler eine Runde weiter.
Die Jungen und Mädchen der "Fresh Allstars" aus den Niederlanden wollen vor allem eines: Sich vom herkömmlichen HipHop und Breakdance abgrenzen und extravagant sein. Zu ihren schnellen Moves am Boden tanzten sie deshalb zu langsamer Musik. Das war ungewöhnlich - wie auch das Alter der kleinen Tänzergruppe. Der Jüngste, Seigo Boonen, ist erst sieben Jahre jung.
Ebenfalls sehr jung waren die Tänzerinnen Melina (links) und Simona. Umso beeindruckender war das Thema, welches sich die Zehn- und Zwölfjährige ausgesucht hatten. Sie stellten die Konsequenzen eines Krieges aus Sicht von Kindern dar. Mama Sarah Lombardi lobte: "Bewundernswert, dass man sich in so einem jungen Alter solche Gedanken macht."
Wie schon in der ersten "Supertalent"-Show, als ein Messer auf sie geworfen wurde, musste Sarah Lombardi auf die Bühne. Diesmal war es für die frische Jurorin weniger gefährlich. Ein belgisches Trio, immerhin Europameister, führte sie in die Grundlagen des Rope Skipping ein. Die 26-Jährige meinte danach ausser Atem: "War gar nicht so einfach!"
Hier auf dem Bild zu sehen: Stefani Schönfeld aus Recklinghausen. Ihr "Supertalent"-Potenzial ist gleich null. Denn die 30-Jährige hat ein Hobby, das eher Seniorinnen im Altenheim betreiben. Sie häkelt! Doch Schönfeld hatte sich eine besonders raffinierte Masche für ihren eigentlich total langweiligen Auftritt ausgedacht.
Auch Bohlen wunderte sich über den langweiligen Auftritt - bis Schönfeld ihm etwas ganz Besonderes präsentierte: ein perfektes Bohlen-Porträt nur aus Wolle. Drei Wochen lang hatte sie daran mehr als 50.000 Knoten miteinander verknüpft. Der Juror war beeindruckt: "Das Häkeln ist unterbewertet. Wenn man so gut Bohlen häkeln kann, ist das eine besondere Kunstart."
Das ist Wendi, ein Superstar aus Spanien. Sie hat eine beachtliche Oberweite, mit der sie eine interessante Kunstform betreibt: Sie lässt ihre Brüste zu Musik zucken und kreisen. Einige im Studio-Publikum blickten entgeistert, Juror Bruce Darnell jubelte umso begeisterter. "Ich liebe diese Art von Shows", sagte er. Wendi kam mit ihrer Oberweite weiter.
Ebenfalls im Aufgebot bei der "Supertalent"-Show: ein Ballonkünstler. Der nervöse Hakan aus Wuppertal knotete nicht einfach nur windige Pudel, sondern ganze Masken. Jeder Juror bekam seine eigene: Bohlen (links), Lombardi (Mitte) und Darnell. Werden die Juroren auch kommenden Samstag wieder zum Platzen gespannt sein? Das erfahren Sie am 28. September, 20.15 Uhr, RTL.