Der "Tatort: Die Feigheit des Löwen" muss viel Kritik einstecken: Auf Twitter bemängeln die Zuschauer die teilweise verworrene Handlung und einige Ungereimtheiten in den Dialogen. Einzig Kommissar Thorsten Falke, gespielt von Wotan Wilke Möhring, sorgte für Unterhaltung - zumindest bei der Damenwelt. Wir haben die besten Twitter-Stimmen gesammelt.

Kommissar Thorsten Falke alias Wotan Wilke Möhring ermittelt, da scheint es fast egal zu sein, worum es im Oldenburger "Tatort" inhaltlich geht. Zumindest scheint das ein erheblicher Teil der Damenwelt so zu sehen.

Während sich die einen über Wotan freuen, ärgern sich die anderen über vermeintliche Vorurteile, die im "Tatort" geschürt würden.

Doch auch ein sexy Kommissar scheint nicht über die eine oder andere Schwäche im Handlungsstrang hinwegtäuschen zu können.

Als wir das gehört haben, haben wir alle nicht schlecht gestaunt: Verbringen die Kommissare eine heisse Liebesnacht zusammen und siezen sich am nächsten morgen. Das ist etwas zu viel Gentleman, Herr Falke.

Was kam vor dem Kommissaren-Techtelmechtel? Richtig, viel Alkohol. Die Kombination von Milch und Korn war für alle, die nicht aus dem Norden kommen, bestimmt zumindest gewöhnungsbedürftig. Na dann, prost!

Das mit den einfühlsamen und gut überlegten Dialogen scheint dieses Mal nicht immer geklappt zu haben.

Wobei beim "Tatort" neben all dem unnötigen Siezen und dem vermeintlichen Kinderpsychologen auch so manch sprachliche Perle zum Vorschein kam.

Allerdings scheinen sich viele Zuseher als Sonntagabendkrimi auch einfach mal wieder den guten alten Eifersuchtsmord zu wünschen. Also, Mann tötet Frau weil sie ihn betrogen hat. Oder so. Jenseits von hoch komplexen politischen und gesellschaftlichen Problemen.

(gesammelt von kab)