Diese TV- und Film-Väter wünscht sich keiner

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Homer Simpson oder Al Bundy als Vater? Nein, danke! Und auch diese Papas sind nicht auszuhalten. © spot on news

Mit Bryan Mills als Vater kann man sich zwar sicher fühlen, doch muss man auch regelmässig darum bangen, als Halbwaise zu enden. Denn in "Taken" begibt sich Liam Neeson als ehemaliger CIA-Agent in Lebensgefahr, um seine Tochter zu schützen.
In "Mr. Robot" spielt Christian Slater nicht nur den Chef einer mysteriösen Hacker-Verbindung, sondern auch einen ziemlich durchgeknallten Vater.
Wer hat schon gerne einen Meth-Koch als Vater? Bei Walter White (Bryan Cranston) ist in "Breaking Bad" das Vater-Dasein etwas aus dem Ruder gelaufen.
Ohne ihn wäre "King of Queens" wahrscheinlich nur halb so erfolgreich gewesen: Jerry Stiller, der Vater von Ben Stiller, spielte von 1998 bis 2007 Arthur Spooner, den anarchischen Vater von Doug Heffernans (Kevin James) Ehefrau Carrie (Leah Remini).
Diesen Vater wünscht sich wohl keiner: Lester Burnham (Kevin Spacey) lässt sich in "American Beauty" von der Freundin seiner Tochter um den Finger wickeln, träumt von ihr im Rosenbad und steckt eigentlich einfach nur tief in der Midlife-Crisis.
Kiefer Sutherland gibt als Jack Bauer in "24" alles, um dem Terror ein Ende zu setzen. Da kommt die Erziehung nun mal zu kurz. Seine Serientochter Kim folgte ihm trotzdem in die Branche, er verhalf ihr zu einem Job bei der Anti-Terror-Einheit CTU.
Jon Cryer ist als Alan Jerome Harper der ewige Loser in "Two and a Half Men" und Filmsohn Jake suchte das Weite. Mittlerweile hat Alan in Walden Schmidt (Ashton Kutcher) einen Ersatz-Sohn bekommen - damit muss Schmidt einiges aushalten.
Wenn Homer Simpson das Familienoberhaupt ist, ist Chaos vorprogrammiert. Zum Glück existiert die Zeichentrickfigur nicht im wahren Leben, denn dann wäre das Jugendamt schon lange alarmiert. Denn er trinkt, würgt seinen Sohn und vergisst ab und zu den Namen seiner kleinsten Tochter Maggie...
Peter Griffin aus "Family Guy" steht Homer Simpson in nichts nach. Er ist gewalttätig, fernsehsüchtig und nicht sehr intelligent. Doch genau deshalb schalten die Fans ein.
Als molliger Ehemann von Roseanne machte sich John Goodman in der gleichnamigen Serie zwischen 1988 bis 1997 einen Namen - heute steht es nach dem Rassismus-Skandal von Roseanne Barr schlecht um die Serie. Goodman gehört trotzdem noch immer zu den angesehensten Schauspielern Hollywoods.