Johannes B. Kerner riskiert so einiges beim WWM-Promi-Special

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Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt, Fussball-Funktionär Ralf Rangnick, Moderator Johannes B. Kerner, Tennis-Legende Michael Stich und TV-Koch Steffen Henssler spielten im WWM-Promi-Special für den guten Zweck. Einer von ihnen zockte verwegen! © 1&1 Mail & Media/teleschau

Sie spielen im Rahmen des RTL-Spendenmarathons bei "Wer wird Millionär?" für Kinder in Not: Fussballfunktionär Ralf Rangnick im Team mit Leichtathletin Sabrina Mockenhaupt, Moderator Johannes B. Kerner, TV-Koch Steffen Henssler und Tennis-Legende Michael Stich.
"Kann ein Fernsehkoch mehr oder weniger als ein normaler Koch?" Mit der Frage haut Günther Jauch Steffen Henssler (2.v.l.) gleich zu Beginn der Sendung in die Pfanne. "Er kann anscheinend besser sprechen vor der Kamera", kontert der TV-Koch gelassen.
Erst bei der 16.000-Euro-Frage wird Henssler nervös: "Wie viele Rechtecke ergeben die Spielfeldmarkierungslinien auf einem Fussballplatz?" - 5, 6, 7 oder 8? Die zur Verfügung gestellte Moderationskarte hilft Henssler nur bedingt: "Das ist ungenügend. Da ist nicht nur ein Fehler drin", kritisiert Jauch dessen aufgemalte Skizze.
"Herr Jauch, haben Sie was gegen mich, oder ist hier irgendwas nicht in Ordnung, oder was?", spielt Spitzenkoch Henssler die beleidigte Leberwurst, nachdem er die richtige Antwort gegeben hatte: 7. Jauch resümiert höhnisch: "Erst alles falsch gemacht, danach eigentlich das Fussballfeld nicht begriffen, und trotzdem volle Punktzahl."
Für 125.000 Euro ist gefragt, wo man den "Darwin-Höcker" findet. Der Telefonjoker muss passen. Henssler auch: "Ende, Aus, Nikolaus." Es reicht für 64.000 Euro. Die gleiche Summe hatte er bereits vor sieben Jahren bei "Wer wird Millionär?" erspielt. Die richtige Antwort wäre: am Ohr. Beim Ohrenvergleich der Gäste stellt Jauch fest: Ralf Rangnick hat in Sachen Darwin-Höcker "einen Riesenoschi".
Warum Sabrina Mockenhaupt und Fussballmanager Ralf Rangnick als Duo auftreten, erklärt die Langstreckenläuferin so: "Ich habe Stilldemenz. Ich vergesse manchmal Namen von Leuten, die ich oft sehe." Daher habe sie zu ihrem Manager gesagt, sie würde nicht allein antreten.
"Wenn der Jauch nachher denkt, ich bin eine Hohlbirne, das will ich nicht." Daher soll Ralf Rangnick "mein Kopf" sein, so Sabrina Mockenhaupt. Jauch staunt derweil noch immer über "diese Stillnummer". Mockenhaupt darauf: "Haben Sie davon noch nie gehört, Sie sind doch so schlau?"
Dass frau mit Liebeskugeln den Beckenboden trainieren kann, weiss die Sportlerin. Sie erspielt damit 500 Euro und berichtet beim Stichwort Beckenboden darüber, dass ihr Mann während der 25-stündigen Geburt ihrer Tochter irgendwann lieber ein Bayern-Spiel guckte.
"Wenn man bei Ihnen zu viel labert und nix weiss, dann schmeissen Sie uns schnell raus", fürchtet Mockenhaupt. "Muss ich gar nicht, das geht von alleine", lacht Jauch gemein. Ihr Mitspieler dagegen redet so gut wie gar nicht: Ralf Rangnick ist eher ein stilles, tiefes Wasser.
Bei der 4.000-Euro-Frage ist der "Massageturban" gesucht. "Die Deutschen, die das meiste Fett auf den Rippen haben, gehen gern nackt in die Saune", sinniert Mockenhaupt. "Die hässlichsten Körper findet man an FKK-Stränden", denkt auch Jauch laut an ein Urlaubstrauma. Letztendlich gewannen Mockenhaupt und Rangnick 125.000 Euro für den guten Zweck.
Es folgt grosses Tennis. Michael Stich hat einen Holzschläger aus seiner Jugend mitgebracht. Die Schlägerfläche sei viel kleiner, stellt Jauch fest. "Wenn Sie den heutigen Spielern so einen Schläger in die Hand geben, könnten die damit gar nicht umgehen", glaubt Stich.
"Nicht dass Sie denken, die moralische Unterstützung ist Ihnen völlig abhandengekommen, aber ...", fängt Jauch an. Stich dreht sich um: Johannes B. Kerner und Sabrina Mockenhaupt haben zwischenzeitlich das Studio verlassen. Allerdings nur zum Stillen und für eine Pinkelpause.
Ab der 500-Euro-Frage sind alle anderen Kandidaten zur emotionalen Unterstützung wieder vollzählig. Stich kommt allerdings auch alleine gut klar. Erst bei der 64.000-Euro-Frage benötigt der Ex-Tennis-Star den letzten Joker.
"Welcher dieser Promis ging mit 23 Jahren die erste Ehe ein und war mit 27 bereits geschieden?" Zur Wahl stehen Veronica Ferres, Angela Merkel, Udo Lindenberg und Dieter Bohlen. Zeit für den Telefon-Joker.
Als Telefonjoker steht Stich unter anderem Wissensguru Sebastian Klussmann aus der ARD-Quizshow "Gefragt - gejagt" zur Verfügung. "Ja, leck mich", staunt Günther Jauch jedoch überraschend deftig, als der Joker versagt. "Das hätte ich jetzt nicht gedacht", gibt der Moderator zu.
Ein alternativer Telefonjoker wäre Bernhard Hoëcker gewesen. Stich und Jauch sind neugierig, ob der Comedian und Schauspieler die bessere Wahl gewesen wäre. Nachdem diesmal für den guten Zweck gespielt wird, drückt Jauch ein Auge zu.
"Ich kann mir doch keine Namen merken", schraubt Bernhard Hoëcker die Erwartungen von Anfang herunter. "Veronika Ferres, ist das nicht diese Tennis-Spielerin?" Jauchs Idee: "Wir sind entweder an Veronica Ferres, Angela Merkel, Udo Lindenberg oder Dieter Bohlen gescheitert und werden denen das in Rechnung stellen."
Stich will nicht zocken, "weil es um das Geld für die Kinder geht". Jauchs berüchtigte Frage: "Wenn Sie sich hätten entscheiden müssen?" Stich hätte Veronica Ferres gewählt. Gut, dass er vorher aufgab. Richtig ist Angela Merkel, die einst ihren Studienkollegen geheiratet hatte und sich kurze Zeit später scheiden liess. Stich erspielt 32.000 Euro.
Johannes B. Kerner ist ein alter Hase im Fernsehgeschäft. Auch der heisse "Wer wird Millionär?"-Stuhl ist für ihn nichts Neues. Bereits in der Sendung vom 26. Mai 2003 sorgte der Moderator für Aufsehen, als er und Jauch den Platz tauschten.
Kerner meinte damals: "Jetzt müssen Sie antworten." Die Lacher waren auf seiner Seite, doch das Geld musste er dennoch selbst erspielen. Es reichte für 125.000 Euro. Beim Wiedersehen bleibt jeder auf seinem Platz sitzen, doch erneut kommt Kerner bis zur 125.000-Euro-Frage.