"Wer wird Millionär?"-Kandidat Mohamed erzählt bei Günther Jauch Geschichten aus dem Leben, die einem besser nicht passieren sollten. Denn wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, sollte auch in die Stadt fahren, wo das Vorstellunggespräch stattfindet.

Keine "Wer wird Millionär"?"-Folge ohne witzige Anekdote: Auch in der neuen Ausgabe gibt es mal wieder unterhaltsame Geschichten von den Kandidaten zu hören. Der erste Glückliche auf dem Ratestuhl ist Nicolas aus Basel.

Der 34-Jährige betreibt einen eigenen Tattooshop. Seine ersten Tätowierungen hat er sich noch selbst gestochen. Doch auch die Mama durfte mal ran.

Stolz präsentiert der Schweizer sein Knie, auf dem sich seine Mutter mit dem Schriftzug "Mama" verewigt hat.

Einfacher Weg bis zu den 32.000 Euro

Nicolas marschiert problemlos zu den 32.000 Euro. Für die 64.000-Euro-Frage braucht er dann aber Hilfe.

Welchen Begriff haben wir den Tagebuchaufzeichnungen von Christoph Kolumbus zu verdanken?

  • Buddhismus
  • Impressionismus
  • Kannibalismus
  • Kommunismus

Ein junger Mann aus dem Publikum ist nach eigenen Aussagen "einfach mal aufgestanden, weil es sonst keiner gemacht hat". Puh, so etwas hört man als Kandidat nicht gerne. Die richtige Antwort "Kannibalismus" liefert der Joker dann aber doch. Bei der nächsten Frage, worum es sich beim "runden Einwärtsdreher" handele (richtige Antwort: Muskel im Arm), steigt Nicolas dann aber guten Gewissens aus, nimmt 64.000 Euro mit nach Hause und macht Platz für Mohamed.

Eingeschlafen auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch

Der sympathische Kölner schafft es bei der Auswahlfrage zur abgelaufenen Formel-1-Saison mit weniger als drei Sekunden auf den Stuhl. Mohamed (35) arbeitet in Köln als Jurist und auch er spaziert, wie Nicolas vor ihm, recht problemlos durch die ersten Fragen. Wie fast jeder Kandidat erzählt auch Mohamed eine Anekdote aus seinem Leben.

Vor einigen Jahren wurde er bei Ernst & Young, einer etablierten Unternehmensberatung, zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Er fand für die Reise von Köln nach Frankfurt eine günstige Mitfahrgelegenheit. Auf dem Weg nach Frankfurt schlief er fatalerweise ein. Als er nach vier Stunden wieder aufwachte, war die Verwunderung gross. Noch immer nicht da? Nein. Mohamed war nämlich nicht - wie er gedacht hatte - auf dem Weg nach Frankfurt am Main, sondern auf dem Weg nach Frankfurt (Oder). Blöd gelaufen ...

Am kommenden Montag kann Mohamed noch eine Geschichte zum Besten geben. Dann sitzt er wieder auf dem Ratestuhl und versucht sich an der 16.000-Euro-Frage.

(mam)