"Wer wird Millionär?": Mamas Freund hilft Sophia Thomalla auf die Sprünge

Kommentare65

Model, Moderatorin, Schauspielerin und Instagram-Star: Sophia Thomalla ist bekannt für ihr Aussehen und ihre grosse Klappe. Bei Jauch allerdings war sie kleinlaut wie nie. Zumindest, bis sie Fahrt aufnahm und für die Überraschung des Abends sorgte ...

"Wohnhaft in Berlin und Istanbul - ja, was denn nun?" Hintergrund von Jauchs Neugier: Das Model ist mit Fussballtorhüter Loris Karius liiert, derzeit in Diensten von Besiktas Istanbul. Erstwohnsitz sei im Moment Istanbul, so Thomalla, "ich pendele momentan". Zuvor war sie mit Rammsteins Till Lindemann, später mit Rockstar Gavin Rossdale zusammen.
Sonst für ihre grosse Klappe bekannt, war Thomalla bei Jauch überraschend kleinlaut: "Ich habe so einen Respekt vor Ihnen und der Sendung", erklärte sie. Jauchs Understatement: "Vor mir? Ich lese hier nur Fragen vor." Wovor Sie am meisten Angst habe, wollte er wissen. Gemeint waren thematische Wissenslücken, doch das Model erwiderte: "Vor Ihnen."
"Oberkörper weit zurück, linker Fuss nach vorn, rechte Schulter nach hinten: Wer ist für diese Pose berühmt?" Die Antwort war 1.000 Euro wert. Thomallas Steckenpferd! Victoria Beckham, wusste sie. Unter der Anleitung des Models versuchte sich Jauch an der Pose. "Die steht so da?", fragte er. "Wie doof!" Thomalla zeigte, wie es richtig geht.
Bei attraktiven Kandidatinnen fiel es dem Moderator schon des Öfteren schwer, nicht aus seiner Rolle als kaltblütiger Besserwisser zu fallen. Sophia Thomalla machte es ihm mit der Scheues-Reh-Masche besonders schwer. Für 8.000 Euro war gefragt: "Wie oft hat Smudo schon die Sonne umkreist?" Der Erwähnte sass dabei direkt hinter ihr. Und half mit.
"Ich bin 51", erwähnte Smudo von hinten. "Also 365-mal", glaubte Thomalla. "Nein, nein, ich bin ja nicht 365 Jahre alt", erklärte der Musiker. Nachdem Jauch die Hilfestellungen nicht unterband, wurde er noch deutlicher: "Nicht nur ich kreise um die Sonne, sondern wir alle - und dabei werden wir älter." Endlich fiel der Groschen: "50". Richtig!
Erst bei der 125.000-Euro-Frage brauchte sie den Telefonjoker. Es war der Lebensgefährte ihrer Mutter Simone. "Weinflasche", glaubte Silvio Heinevetter. Jauchs Pokerface machte sie so nervös, dass sie aufsprang: "Ich schwitze wie Sau!" Als sie die 125.000 Euro sicher hatte, erklärte sie: "Das Schönste ist: Jetzt ist mir alles scheissegal!"
Die nächste Antwort wäre das vierfache wert gewesen, doch so verlockend die halbe Million auch war: Thomalla ging kein Risiko ein, sondern mit den 125.000 Euro. Die wollte sie an "Ein Herz für Kinder" spenden. Jauch meinte, "das soll Tim Mälzer erst mal toppen". Der Fernsehkoch hatte vor 13 Jahren eine halbe Million erspielt.
13 Jahre später sei "sein Schritt etwas langsamer geworden", stichelte Jauch. Mälzer nahm es mit Selbstironie: "Das Kissen sackt auch ein bisschen tiefer", stellte der Koch fest. Eines aber war gleichgeblieben. Die Treffsicherheit bei den Fragen. Bei der 64.000 Euro-Frage allerdings musste er nachdenken ...
Vor etwa 10.000 Jahren waren alle Menschen ... Vegetarier, über 1,80 Meter, braunäugig oder unbehaart? Mälzer wusste, dass blaue Augen rezessiv sind, daher schloss er die Augenfarbe aus. "Schon mal was von einer Mutation gehört?", dozierte Jauch. "Aber ich möchte nicht die Vorstellung haben, dass Sie ein Gendefekt sind oder eine Mutation", so Mälzer.
Mäzer sicherte mit dem Publikumsjoker ab. Braune Augen war richtig. Spannender als die Fragen war das Wortduell der beiden. Als Mälzer kurz darauf von seiner "stretchy Spandex-Jeans" schwärmte, gab Jauch damit an, dass er seine Gürtel immer enger tragen könne. Als Mälzer beim Bauch-Duell verlor, wehrte er sich: "Wenigstens bin ich kein Mutant."
Wie Sophia Thomalla ging Mälzer mit 125.000 Euro. Er spendete für ein Kinderhospiz und eine Obdachlosenorganisation. Auch der ehemalige Beach-Volleyball-Profi Julius Brink spielte für den guten Zweck. Er musste viel Häme einstecken, weil er bereits bei der 50-Euro-Frage auf dem Schlauch stand. Es war ein WWM-typisches Wortspiel ...
"Wie auch Einwohner entlegener Ortschaften wissen dürften, lautet der erste Buchstabe von ..." Göh "T", Cerwant "S", Aljenn "D", Kaff "K". Smudo staunte: "Ist das jetzt ernst? Weisst du wirklich nicht, was es sein könnte?" Sophia Thomalla half, indem sie eine ganze Stadt beleidigte: "Ich habe zehn Jahre in so einem Kaff wie Gelsenkirchen gewohnt."
Danach lief es besser, aber Jauch trat nach: "Das Tolle ist: Für diese Prominentensendung haben wir das erste Mal einen neuen Computer. Der misst anhand der ersten Antworten das Volumen und passt die Antworten an." Tapfer kämpfte Julius Brink bis zu 64.000 Euro. Diese wollte er für ein Kinderhospiz spenden.
Smudo kennt man als ein Viertel der Fantastischen Vier, doch Jauchs Einspieler zeigten seine anderen Leidenschaften: Als Fahrer eines 500-PS-Porsches mischt der Musiker beim weltgrössten 24-Stunden-Rennen im Amateurbereich mit. Ausserdem fliegt er gern mit einem Propellerflugzeug. Als Überflieger bei "Wer wird Millionär?" versagte er allerdings ...
"In Deutschland gibt es rund eine Million ...?" Denkmäler, Autobahnbrücken, Windkrafträder oder Tennisplätze? Zusatzjoker! Smudo fragte sich, warum manche verzögert aufstanden. "Frauen stehen später auf und geben die vernünftigeren Antworten", begann Jauch. Dann wurde aus dem Kompliment an die Damenwelt eine Beleidigung: "Also ... nicht zu Hause."
64.000-Euro standen aus dem Spiel. Die Dame, der Smudo vertraute, glaubte "Tennisplätze". Weil es so viele in ihrer Gegend gibt und ihre Enkel des Öfteren davon reden. Smudo fand diese Argumentation etwas dünn und schob den Telefonjoker nach. Der wusste es auch nicht besser. Smudo gab mit 32.000 Euro auf. Die gehen an "Laut gegen Nazis".