• Corona macht "The Voice Kids" gehörig zu schaffen - immer wieder müssen Teilnehmer oder Coaches in Quarantäne.
  • Smudo und Alvaro Soler lassen sich eine Teilnahme dennoch nicht nehmen.
  • Und für vier bereits ausgeschiedene Talente gibt es nun doch noch Hoffnung aufs Finale.

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Die zehnte Staffel der Musikshow "The Voice Kids" wird von der Corona-Pandemie überschattet. Bei den Dreharbeiten im Januar mussten mehrere Kinder sowie die Coaches Smudo (54) und Alvaro Soler (31) kurzzeitig in Quarantäne, wie der Privatsender Sat.1 am Dienstag mitteilte. Die entsprechende Folge wird an diesem Freitag (20:15 Uhr) ausgestrahlt.

Smudo und Soler, die als Kontaktpersonen galten und deshalb in häusliche Quarantäne mussten, wurden per Video zugeschaltet. "Wir alle, auch die Kids, sind ja mittlerweile geübt in Videocalls. Trotz allem habe ich den direkten Austausch und das persönliche Coaching sehr vermisst", sagte Smudo von den Fantastischen Vier der Deutschen Presse-Agentur.

Soler meinte: "Mich selbst musste ich natürlich auch anders motivieren, da habe ich mir einfach den "The Voice"-Stuhl zuhause aus Pappe gebaut. Es hat sich dadurch fast angefühlt wie im Studio."

"The Voice Kids": Vier Kinder bekommen nachträglich eine Chance aufs Finale

Vier Musiktalente schieden aufgrund der Quarantäne aus der Show aus, sollen aber nachträglich die Chance bekommen, in das Live-Finale am 6. Mai einzuziehen. Die "Voice"-Fans können noch bis zum 29. April im Internet für Georgia (11) aus Bremerhaven, Maiara (13) aus Wertingen, Liv (14) aus Darmstadt und Nina (15) aus Kirchberg (Österreich) abstimmen.

"Es tut mir unfassbar leid für die Talente, die durch Corona aus dem regulären Wettbewerb gekegelt wurden und bin sehr froh über die zweite Chance, sich noch einmal vor grossem Publikum präsentieren zu können", erklärte Smudo. Seine Kollegin Lena Meyer-Landrut (30) sagte der dpa, für sie schwebe durch die Vorfälle eine "Corona-Wolke" über der aktuellen Staffel.

"Aber was wären die Alternativen gewesen? Den Kopf in den Sand stecken und die Staffel abbrechen, war natürlich auch keine Lösung. Deswegen halten wir den Stab oben und machen es uns lustig. Und das auch aus dem Homeoffice." (dpa/ank)