Die neue 1.000er-Banknote ist da. Zuerst gab es das violette Nötli in Zürich bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

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Es ist da, das neue Nötli. Kleiner ist der Schein geworden, aber nicht weniger wert. Seit Mittwochmorgen um 8:00 Uhr kann der Geldschein laut "20min.ch" in der Schweizerischen Nationalbank (SNB) getauscht werden. In Bern gibt es das Nötli seit 8:30 Uhr.

Im Gegensatz zu den 20er-, 50er-, oder 100er-Noten können Kunden den neuen 1.000er nicht an jedem Bancomaten ziehen. Bei der UBS zum Beispiel ist es nur an hoch frequentierten oder grenznahen Geräten möglich.

Umtausch bis 2021+

Stress muss aber keiner aufkommen, denn mit der alten Note kann man noch bis mindestens 2021 bezahlen, wie ein SNB-Sprecher gegenüber "20min" bestätigte. Selbst wer dann noch zu spät dran ist, bekomme sein Geld.

Nach 2021 lässt sich das alte Nötli mindestens 20 Jahre bei der Schweizerischen Nationalbank umtauschen. Über die Länge dieser Umtauschzeit ist derzeit im Parlament eine Gesetzesänderung hängig. Der Nationalrat will, dass die Noten auf ewig gewechselt werden können, der Ständerat hat sich dagegen ausgesprochen. Der endgültige Entscheid steht noch aus.

Die sichersten Scheine der Welt

Hauptgrund für den Austausch ist der Sicherheitsaspekt, um Fälschern zuvorzukommen. Die neuen Noten gehören deswegen laut SNB-Vizepräsident und Noten-Chef Fritz Zurbrügg zu den sichersten der Welt.

Insgesamt hat die gesamte Notenserie 15 Sicherheitsmerkmale. Eines der herausstechenden ist der Globus. Damit kann man den "Globustest" machen: Kippt man die Note von links nach rechts, bewegt sich ein goldener Bogen über den Globus.

Es fehlt noch der Hunderter

Der 1.000er-Geldschein ist die zweitletzte Note, die ersetzt wird. Es fehlt noch der neue Hunderter, dieser wird ab dem 12. September 2019 in Umlauf gebracht.

Die gesamte neue und zugleich neunte Notenserie steht unter dem Thema "Die vielseitige Schweiz": Jede Note stellt eine für die Schweiz typische Seite vor, die jeweils durch verschiedene grafische Elemente illustriert wird. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN