Die Corona-Pandemie hat der Schweizer Wirtschaftsaktivität stark zugesetzt. Laut SECO ist von dem tiefsten Wirtschaftseinbruch seit 1975 die Rede. Ob Besserung in Sicht ist?

Mehr aktuelle Themen finden Sie hier

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie mussten in den vergangenen drei Monaten zahlreiche Unternehmen ihren Betrieb einschränken oder gar ganz einstellen. Die Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind massiv.

Einbruch markiert historischen Tiefpunkt

So berichtet das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Dienstag, dass der Einbruch der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2020 einen weiteren Tiefpunkt erreichen werde. Die Expertengruppe Konjunkturprognosen erwarte einen Rückgang des Sporteventbereinigten BIPs von minus 6,2 Prozent.

Zwar lag die Schätzung im April dieses Jahres noch bei minus 6,7 Prozent. Historisch gesehen markieren die diesjährigen Zahlen jedoch auch so den tiefsten Wirtschaftseinbruch seit 1975.

Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenquote wird von der Expertengruppe derweil mit 3,8 Prozent betitelt. 2021 werde ein Ansteigen der Zahl erwartet, laut Bericht auf 4,1 Prozent.

Und wie steht es um die Wirtschaftsaktivität des Landes? Sofern weitere Pandemiewellen ausbleiben, rechnet SECO mit einer Erholung ab der zweiten Jahreshälfte. Im kommenden Jahr könnte das BIP dann bereits wieder um 4,9 Prozent gestiegen sein. (cos)  © 1&1 Mail & Media/spot on news