Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat kurz vor Weihnachten eine erfreuliche Mitteilung zu machen: Das Unternehmen wird statt der 250 angekündigten Stellen nur 170 streichen. Dabei hatten die Mitarbeiter selbst einen entscheidenden Einfluss auf die Entscheidung.

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Im Juni hatte die SRG ihren Plan für Sparmassnahmen verkündet. Durch die auf jährlich 1,2 Milliarden Franken beschränkten Gebührenentgelte und sinkenden Werbeeinnahmen sieht sich die SRG gezwungen, 100 Millionen Franken einzusparen.

Dazu will sie auch Stellen abbauen, wenn auch weniger wie zunächst angekündigt, wie die "NZZ am Sonntag" unter Berufung auf eine interne Mitteilung des öffentlichen Rundfunkbetriebs jetzt berichtet.

Sie wissen, wo man sparen kann

Statt 250 sollen nunmehr 170 Stellen gestrichen werden. Die korrigierte Zahl konnte dank der Angestellten verkündet werden. Diese haben sich Spar-Tipps überlegt und den Verantwortlichen Vorschläge unterbreitet, wo Einsparungen möglich wären. Dazu gehört beispielsweise der Vorzug bestimmter Lieferunternehmen oder die Reduktion der Druckeranzahl in den Büros.

Die geplanten Einsparungen sollen in den nächsten vier Jahren vor allem über die natürliche Personalfluktuation stattfinden. Eine gänzliche Entwarnung gibt die SRG aber nicht: Die Möglichkeit von Kündigungen bleibt laut der Mitteilung weiterhin bestehen. (jom)  © 1&1 Mail & Media / SN