Paradoxerweise kommt die Coronakrise der Schweizer Wirtschaft zugute – zumindest teilweise. Denn wegen des Corona-Lockdown konnten die Schweizer nicht in die Nachbarländer reisen und gaben ihr Geld im Inland aus.

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Forscher der Universitäten St. Gallen und Lausanne haben in Zusammenarbeit mit Datenspezialisten herausgefunden, dass die Corona-Beschränkungen den heimischen Geschäften zugute gekommen sind.

Besonders die grenznahen Kantone jubeln

600 Millionen Schweizer Franken spülte die Coronakrise den Schweizer Händlern zusätzlich in die Kassen, wie "Blick" berichtet. Der Grund: 13 Wochen lang blieben die Grenzen zu Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich geschlossen. Shoppen in den Nachbarländern war somit nicht möglich. Die Schweizer gaben ihr Geld stattdessen im eigenen Land aus.

Laut Analyse konnten besonders die grenznahen Kantone von dem Lockdown porfitieren und ihren Profit steigern:

  • Thurgau um 24 Prozent
  • Basel-Land um 22 Prozent
  • Schaffhausen um 21 Prozent

Für die noch laufende Studie wurden nur Ausgaben mit Debitkarten ausgewertet. Bargeld-Zahlungen oder Kreditkarten-Zahlungen sind nicht inbegriffen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Amazon sucht 100.000 Mitarbeiter

In den USA hat Amazon zahlreiche Stellen ausgeschrieben. Aufgrund der Corona-Krise und der steigenden Nachfrage bei Online-Bestellungen werden 100.000 Mitarbeiter gesucht.