Die neunte Serie ist komplett: Ab diesem Donnerstag, 12. September, ist der neue 100-Franken-Schein im Umlauf. Warum wurde der Schein überhaupt eingeführt und wie unterscheidet er sich von seinem Vorgänger? Alle Infos gibt es hier.

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Das steckt hinter der Einführung

Das neue 100er-Nötli schliesst die neunte Banknotenserie ab, die ab 2016 eingeführt wurde. Die Pläne und anschliessende Produktion der Noten haben allerdings bereits vor rund 14 Jahren begonnen. "Die Serie sollte in jeder Hinsicht innovativ sein", sagte der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) Thomas Jordan kürzlich gegenüber "20 Minuten".

So sieht der neue 100er-Schein aus

Alle sechs neuen Noten sollen die Vielfalt der Schweiz darstellen: Zeit, Licht, Wind, Wasser, Materie und Sprache. Auf allen Scheinen befindet sich ein Globus und eine Hand, die die Schweiz als humanitäres Land und als Teil der Welt symbolisieren sollen. Hinzu kommt ein transparentes Schweizer Kreuz, das erscheint, sobald der Schein ins Licht gehalten wird.

Das Hauptmotiv des 100er-Nötlis ist das Wasser. So ziert die Rückseite die Suone von Ayent. Suonen sind spezielle Kanäle im Wallis, die Gletscherwasser auf Felder oder Weiden führen. Die neuen 100er-Scheine haben zudem ein kleineres Format und bestehen aus einem Material mit längerer Lebensdauer.

Bleiben die alten Scheine gültig?

Seit 8 Uhr werden die Scheine an den Schaltern der SNB in Zürich und Bern ausgegeben. Ein bis zwei Tage später wird der Schein dann auch bei anderen Banken über den Schalter gehen. Die Postfinance erklärte beispielsweise gegenüber "20 Minuten", dass die Note "in den nächsten Tagen" verfügbar sein wird. Die Umstellung der Bancomaten wird einige Zeit länger dauern.

Die alten 100er-Scheine gelten bis auf weiteres als gesetzliches Zahlungsmittel. 2022 wird die SNB voraussichtlich ein Rückrufdatum bekannt geben, ab dem die Scheine dann nicht mehr gültig sind. (jom)  © 1&1 Mail & Media / SN