Diesel-Skandal: Audi, BMW, Daimler, Porsche, VW

Mit dem VW-Diesel-Skandal hatte es begonnen. Doch mittlerweile weitet sich die Abgas-Affäre auf alle grossen deutschen Autohersteller aus. Mitunter geht es nun auch um den Verdacht der Bildung eines Kartells. Audi, BMW, Daimler, Porsche und VW sind betroffen. Wir haben für Sie hier alle Hintergründe und Informationen über den wirtschaftspolitischen Skandal. Informationen und Tipps finden betroffene Autofahrer hier. Alexander Dobrindt in Diesel-Affäre unter Beschuss: Kungelei mit Auto-Industrie? Auf einem Diesel-Gipfel hatte sich die Software-Lösung durchgesetzt.

Der nach der Diesel-Razzia bei Porsche verhaftete Manager des Autobauers kommt aus der Untersuchungshaft frei. 

Der neue Abgastest WLTP bringt Volkswagen in die Bredouille: Die gleiche Mannschaft, die nach dem "Dieselgate" aufräumen soll, muss sich auch mit neuen Abgastests befassen - das alles verzögert die Auslieferungen.

In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Bussgeld über eine Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt. 

Nach dem Treffen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche gibt es eine Einigung. Über 200.000 Daimler-Fahrzeuge werden zurückgerufen. 

Illegal oder nicht? Die Behörden und der Autobauer Daimler streiten um die Abgasreinigung im Kleintransporter Vito - aber nicht nur. Das zweite Treffen von Verkehrsminister Scheuer und Vorstandschef Zetsche könnte den Autobauer in die Bredouille bringen.

Kritik seitens der Autoindustrie an neuen Abgastests: Aus ihrer sich seien die neuen Prüfverfahren "überhastet" eingeführt worden. Das führe nun zu Problemen.

Autobauer Daimler droht der Rückruf von 600.000 Fahrzeugen. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe, die am Samstag erscheint. Der Hersteller soll in Diesel-Modelle der neuesten Abagsnorm Euro 6 illegale Abschalteinrichtungen verbaut haben.

Der Diesel-Skandal ist noch lange nicht vorbei: Auch in das beliebte Audi Modell A6 soll eine Betrugssoftware verbaut worden sein. Tausende Autos in Deutschland sind davon betroffen, ein Rückruf droht.

Die Abgasaffäre um Volkswagen kehrt mit voller Wucht zurück. Nun im Fokus der Ermittlungen: Martin Winterkorn.

Die oberste Etage sei in die Manipulationen nicht eingeweiht gewesen, hiess es immer bei VW. Zumindest die US-Justiz sieht das anders - und klagt Ex-Konzernchef Winterkorn an. Sollte er verurteilt werden, droht ihm eine lange Haftstrafe. Auch in Deutschland wird weiter ermittelt.

Im Diesel-Skandal bei Porsche macht die Justiz nun ernst: Nachdem mehrere Standorte des Autobauers durchsucht wurden, sitzt nun ein Manager in Untersuchungshaft. Es bestehe laut Ermittlern Fluchtgefahr. Der Konzern weist die Vorwürfe weiterhin zurück und verspricht Aufklärung.

Razzien bei Porsche: Im Zuge des Abgasskandals haben Polizei und Staatsanwaltschaft Gebäude bei Porsche durchsucht.

Razzia bei BMW: Die Staatsanwaltschaft hat am Dienstag die Zentrale in München und weitere Gebäude des Konzerns durchsucht. Der Verdacht des Betrugs steht im Raum.

Neue Vorwürfe gegen VW: Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" weitet die Staatsanwaltschaft Braunschweig ihre Ermittlungen gegen den Automobilkonzern aus. Der Grund: VW soll Anleger und die Öffentlichkeit über das tatsächliche Ausmass des Abgasskandals getäuscht haben.

Dass die Gewinne beim weltgrössten Autokonzern 2017 insgesamt sprudelten, war schon bekannt – nun hat Vorstandschef Müller die Zahlen für die Marken vorgelegt. Es läuft gut. Aber ganz verdaut sind die Folgen von "Dieselgate" noch nicht.

Für schmutzige Diesel heisst es in Städten mit dicker Luft vielleicht bald: wir müssen draussen bleiben. Eine Katastrophe für so manchen Autobesitzer, der sein Gefährt nun kaum zum erhofften Preis verkaufen kann. Aber unter fallenden Preisen leiden auch noch andere.

Die Debatte um umstrittene Abgastests hat bei Volkswagen zu einer ersten personellen Konsequenz geführt: Der Generalbevollmächtigte Thomas Steg wurde beurlaubt, wie die Volkswagen AG am Dienstag in Wolfsburg mitteilte.

Firmen unterstützen Studien an öffentlichen Forschungseinrichtungen. So bekannt, so normal. Doch eine Untersuchung zu Stickstoffdioxid sorgt für Aufregung.

Angela Merkel hat sich zu den umstrittenen Diesel-Schadstofftests geäussert, die an Affen und sogar an Menschen vorgenommen wurden. Diese seien "ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen", wie Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte.

Eine Studie mit Menschen über die Auswirkungen von Stickstoff auf die Gesundheit soll nichts mit dem Diesel-Skandal zu tun haben. Das sagt das für die Untersuchung verantwortliche Institut. Zugleich entschuldigt sich VW für an Affen durchgeführte Tests über die Auswirkungen von NO2.

Neue erschreckende Details im Abgasskandal: Deutsche Autobauer sollen nicht nur Affen, sondern auch Menschen in Tests gezielt Abgasen ausgesetzt haben, um die angebliche Unbedenklichkeit der Schadstoffbelastung unter Beweis zu stellen. 

Abgas-Skandale und Kartellvorwürfe – trotz traumhafter Renditen und unverändert hohen Absätzen: Die deutsche Automobilbranche durchlebt turbulente Zeiten. Der Rückhalt aus der Politik schwindet und es ist ungewiss, ob Deutschland auch im Mobilitätsmarkt von morgen seine Marktführerschaft beibehalten kann. Zur Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilbranche.

Die Beschlüsse des Diesel-Gipfels sorgen für Uneinigkeit. Auch die Pressevertreter sind zwiegespalten. Die Pressestimmen zum Diesel-Gipfel im Überblick. 

Auf dem Diesel-Gipfel haben sich die Autobauer BMW, Daimler, Opel und VW dazu verpflichtet Software-Updates anzubieten, um den Stickoxid-Ausstoss von Diesel-Fahrzeugen zu verringern. Doch reicht das, um Fahrverbote zu verhindern? Ein Experte bezweifelt das.   

Die Ergebnisse des Diesel-Gipfels sorgen vor allem bei Oppositionspolitikern für Kritik. Die Reaktionen im Überblick.

Einigung im Diesel-Gipfel: Die Software-Lösung hat sich in Berlin durchgesetzt.

Nach dem Abgas-Skandal warten Autofahrer in Deutschland gespannt auf den Diesel-Gipfel. Haben die Manipulationen der Auto-Industrie Konsequenzen, drohen beispielsweise in grossen Städten Fahrverbote? Und wer zahlt dafür, dass die Luft besser wird?

Schwere Vorwürfe in der Abgas-Affäre gegen das für Fahrzeug-Kontrollen zuständige Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) - und Verkehrsminister Alexander Dobrindt.

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte könnte Volkswagen noch teurer zu stehen kommen als bisher angenommen. Möglicherweise muss der Autobauer Milliardenkredite zurückzahlen, die er von der Europäischen Invesitionsbank EIB bekommen hat.

Der zurückgetretene VW-Chef Martin Winterkorn steht nach einem Medienbericht noch bis Ende 2016 bei dem Autobauer unter Vertrag.

Angesichts der immensen Kosten für den Abgasskandal kürzt Volkswagen bei den Investitionen. VW werde für das Jahr 2016 die Sachinvestitionen auf maximal zwölf Milliarden reduzieren.

Mit dieser Nachricht wird die Abgasaffäre um VW in ein völlig neues Licht gerückt: US-Forscher haben errechnet, wie viele Menschen durch den erhöhten Schadstoffausstoss sterben könnten. Das Ergebnis ist erschreckend.

Abgasskandal: Staat könnte von VW enorme Summen zurückfordern.

Volkswagens Abgas-Affäre zieht Kreise bis in den US-Kongress. Bei einer Anhörung musste US-Chef Michael Horn aussagen. Wer bei VW wann was zum Betrug wusste, dürfte auch die Justiz interessieren. In Deutschland wurden Geschäfts- und Wohngebäude durchsucht.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat wegen des Abgasskandals eine Razzia bei VW in Wolfsburg und in anderen Orten angeordnet.

Die Affäre um manipulierte Abgaswerte im deutschen VW-Konzern betrifft vermutlich rund 130.000 Fahrzeuge in der Schweiz. Wir haben nachgefragt, ob nun Kosten auf die Besitzer zukommen – und welche Rechte sie haben.

Die möglichen Kosten aus der Abgasaffäre steigen täglich und die Gesamtsumme ist noch immer nicht absehbar. Sicher ist aber bereits jetzt, dass die Verluste nicht nur VW-Fahrer treffen werden.

Das Personalkarussell in den Top-Etagen bei VW nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem auch wegen des Diesel-Skandals bereits mehrere Manager neue Aufgaben bekamen, gibt es die nächste prominente Umbesetzung.

Kein anderer Ort ist so abhängig von VW wie Wolfsburg. Die Abgas-Affäre bei Volkswagen bedeutet eine radikale Zäsur für die Motorstadt. Auf die schmerzhaften Folgen reagiert die Schicksalsgemeinschaft teilweise mit Trotz.

Nach dem Abgas-Skandal bringt ein Autoexperte einen Rückzug der Marke Volkswagen aus dem US-Markt ins Gespräch. "Ein Komplettausstieg der Marke Volkswagen-Pkw in den USA sollte in Erwägung gezogen werden", schrieb Nord-LB-Analyst Frank Schwope am Donnerstag.

Wurde der Volkswagen-Konzern einfach beim Betrügen erwischt – oder steckt etwas anderes hinter "Dieselgate"? Nicht nur im Internet wird wild spekuliert, auch bei "Günther Jauch". Automobilexperte Willi Diez beleuchtet die Theorien.

Wer hat Schuld am Abgasskandal von VW? Diese Frage stellt sich nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch der Konzern selbst. Die Wolfsburger geben sich sichtlich Mühe, die Manipulation der Abgaswerte aufzuklären und die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Im Zuge dieser Aufklärungsarbeit sind offenbar etwa ein Dutzend Mitarbeiter beurlaubt worden. Das meldet "manager-magazin.de".

Klare Worte: Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hat in einem Interview mit der BBC den Verantwortlichen für die Abgas-Manipulationen des VW-Konzerns ein "kriminelles" Vorgehen vorgeworfen. Die obersten Aufseher von Volkswagen wollen heute über erste Ergebnisse aus den konzerninternen Ermittlungen beraten. Noch unklar ist, ob im Anschluss an die voraussichtlich in Wolfsburg stattfindende Sitzung mit einer Erklärung zu rechnen ist.

Testverfahren unter realistischen Bedingungen - dafür setzt sich der Europaabgeordnete Markus Pieper (CDU) als Mitglied des Verkehrsausschusses in Brüssel seit Jahren ein. Durch den VW-Skandal hofft er, ein entsprechendes Gesetz schnell auf den Weg bringen zu können. Gleichzeitig warnt er davor, den Konzern unter Generalverdacht zu stellen. Ein Gespräch über die Folgen der geschönten Abgaswerte.

VW-Abgas-Skandal: Winterkorn-Nachfolger steht fest.

Porsche-Chef Matthias Müller wird neuer Vorstandschef von VW.

Abgas-Skandal: Konzern zieht weitere personelle Konsequenzen.

Am Mittwoch ist Martin Winterkorn als Vorstandschef von VW zurückgetreten und hat damit die Verantwortung für die Abgas-Affäre übernommen. Noch steht nicht fest, wie viel der Autokonzern dem scheidenden Chef an Abfindung bezahlt. Offenbar stehen Winterkorn fast 30 Millionen Euro zu - allein aus Pensionsansprüchen.

Die Abgas-Affäre bei VW hat die Ära Winterkorn jäh beendet. Vor der Aufsichtsratssitzung am Freitag wird die Nachfolge nicht entschieden. Doch längst sind Namen in der Welt. Aber ist wirklich nur VW betroffen? Die Grünen fordern Prüfungen auch bei anderen Herstellern.

Der Schlamassel ist angerichtet. Der Abgas-Skandal trifft Volkswagen frontal. Der Imageschaden ist gewaltig - weltweit. Dem Weltkonzern drohen riesige Verluste. Ausser, er gewinnt bei den Kunden Vertrauen zurück. Wie das gehen kann? Und was VW im Krisenmanagement unbedingt vermeiden sollte? Antworten eines PR-Profis.