Vorsicht: Diese Pflanzen sind hochgiftig

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Viele Pflanzen in Gärten und Wäldern sind hoch giftig. Bereits eine geringe Dosis kann tödliche Folgen haben.

Der Wunderbaum liefert das Rizinusöl. Allerdings ist wenig bekannt, dass die Samen, aus denen das Öl gewonnen wird, hoch giftig sind. Bereits in kleinen Mengen ruft das in den Schalen enthaltene Ricin Störungen des Magen-Darm-Traktes hervor und kann zum Tod führen. Die Pflanze ist auch für Haustiere sehr gefährlich.
Die schwarzen Beeren der Tollkirsche sind besonders für Kinder gefährlich. Bereits drei bis vier Beeren können den Tod bedeuten. Auch Tiere vertragen die süsslichen Früchte nicht besonders gut. Das Risiko lauert direkt an Waldrändern und Lichtungen.
Bereits wenige Samen des Gelben Oleanders sind tödlich. Allerdings sind auch Blätter, Triebe und der austretende Saft hoch giftig. Sie enthalten herzwirksame Glykoside. Diese verlangsamen den Herzschlag, bis er schliesslich ganz aufhört.
Schon 15 Samenkörner des Bilsenkrauts können für Kinder tödlich sein. Eine Vergiftung äussert sich durch Bewusstseinsstörungen, Bewusstlosigkeit und im Endstadium erfolgt die tödliche Atemlähmung.
Beim Stechapfel sind alle Pflanzenteile giftig, besonders gefährlich sind aber Wurzeln und Samen der Pflanze. Der Verzehr kann trockene und gerötete Haut, Mundtrockenheit, einen beschleunigten Puls und Krampfanfälle zur Folge haben. Die Einnahme ist lebensgefährlich, da die Menge der Alkaloide nicht kalkulierbar ist.
Der Eisenhut ist die giftigste Pflanze Europas und wird gerne als Zierpflanze in Gärten gehalten. Das Gift dringt bereits durch Berührung in die Haut ein und kann zu schweren Vergiftungen führen. Nach dem Verzehr sind Herzversagen und Atemstillstand die Folge. Die Pflanze ist besonders gefährlich für Kinder und Haustiere.
Die Herbstzeitlose wird gerne mit Bärlauch verwechselt, deswegen kommt es häufiger zu Vergiftungsfällen. Die Pflanze wächst auf Wiesen, weshalb Sie vor allem bei Kindern und Haustieren vorsichtig sein müssen. Durch die Lähmung der Atmung erfolgt der Tod.
Sowohl der Wasserschierling, als auch der gefleckte Schierling sind hoch giftig. Der tödliche Stoff ist in allen Teilen der Pflanze enthalten. Durch den Verzehr tritt eine Atemlähmung ein. Der Schierling ist sehr übelriechend, dadurch können Sie ihn von Wiesen-Kerbel und Petersilie unterscheiden.
Zwei Blätter vom Roten Fingerhut können den Tod bedeuten. Der Blutdruck steigt an und es kommt zu Herzrhythmusstörungen. Die Pflanze ist besonders gefährlich für Haustiere.
In Parkanlagen und Gärten ist er häufig zu finden: der Goldregen. Kinder sterben von 15 bis 20 verschluckten Samen, da diese besonders toxisch sind. Der Körper nimmt das Gift nur langsam auf, weshalb es durch Erbrechen auch schnell wieder ausgeschieden werden kann. Vergiftungen mit tödlichem Ausgang sind deswegen eher selten.
Alle Pflanzenteile des Rittersporns enthalten giftige Alkaloide, besonders gefährlich sind aber die Samen. Hautreizungen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen sind die Folge. Die Herzmuskulatur wird angegriffen, der Puls schlägt unregelmässig und es kann zu Atemnot kommen. Im schlimmsten Fall kann Rittersporn tödliche Atemlähmungen verursachen.
Die Zweigspitzen, Zapfen und das Holz des Abendländischen Lebensbaums sollten auf keinen Fall verzehrt werden. Die Einnahme kann Übelkeit, Krämpfe, Leber- und Nierenschäden sowie eine Lähmung des zentralen Nervensystems nach sich ziehen.
Besonders giftig sind die Wurzeln und Samen der Christrose, allerdings kann auch ihr Saft bereits starke Reizungen mit Entzündungen und Blasen auf der Haut hervorrufen. Der Verzehr von drei reifen Samenkapseln genügt für eine schwere Vergiftung, die auch zum Tod durch Atemlähmung führen kann.
Die ganze Engelstrompete ist stark giftig. Der Verzehr der Pflanze kann Mundtrockenheit, Herzrasen sowie Seh- und Sprachstörungen auslösen. Die Folge eines übermässigen Konsums ist der Tod durch Atemlähmung.
Das Gift der Hundspetersilie wirkt sich sowohl auf den Verdauungstrakt als auch auf das Nervensystem aus. Bei einer übermässigen Dosis trübt sich das Bewusstsein und der Betroffene stirbt an Atemlähmung.
Die in Maiglöckchen enthaltenen Giftstoffe führen bei übermässigem Konsum zu Herzrhythmusstörungen und zum Herzstillstand. Dabei sind alle Pflanzenteile sehr giftig. Da das Gift vom Körper schlecht aufgenommen wird, sind starke Vergiftungen aber eher selten.
Der weisse Germer ist besonders für Tiere hoch giftig. Die höchste Giftkonzentration findet sich in der Wurzelknolle. Drei bis 12 Stunden nach dem Verzehr folgen Kollapszustände, Atemnot und Herzstillstand. Ein bis zwei Gramm genügen bereits für eine tödliche Dosis.
Beim Berühren der Dieffenbachie öffnen sich sogenannte Schiesszellen. Diese lassen das Gift herausschiessen und verursachen Hautreizungen und brennende Augen. Nach dem Verzehr kommt es zu Herzrhythmusstörungen, Benommenheit und Lähmungen. Drei bis vier Gramm der Blätter können für einen Erwachsenen bereits tödlich sein.