Faszinierende Bilder unseres Planeten

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Wirbelstürme, Lichtermeere und Eiswüsten: Unsere Erde gewährt wunderschöne, faszinierende oder auch bewegende Einblicke vor allem aus der Weltraum-Perspektive.

Der Sentinel-2A Satellit zeigt uns die Inseln und Halbinseln des Irrawaddy Delta in Myanmar. Mit einer Länge von 2.200 Kilometern durchfliesst der Irrawaddy das Land von Nord nach Süd bevor er im Golf von Martaban mündet. Der Fluss macht die Gegend sehr fruchtbar und schiebt das Delta durch Sedimentablagerungen jedes Jahr bis zu 60 Meter hinaus ins Meer.
Am 13. August 2017 fotografiert Astronaut Randy Bresnik die Bahamas von der ISS aus. In den sozialen Netzwerken schwärmt er: "Die Bahamas sind atemberaubend. Das leuchtende Türkis des Wassers ist absolut umwerfend."
Der Schiwelutsch in Russland ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Hier im Bild ist allerdings nur der obere Teil des Massivs zu sehen, der sich qualmend durch die dichte Wolkendecke schiebt. Das Bild wurde am 20. August 2017 von einem japanischen Satelliten geschossen.
Mitten in der kargen Landschaft nahe der Stadt Moab in Utah strahlen Wasserbassins in kräftigen blauen Farben. Auf 160 Hektar erstrecken sich die Becken in denen für die Landwirtschaft wichtige Kalisalze durch Verdunstung gewonnen werden. Die satten Farben entstehen durch den Einsatz von verschiedenen Farbstoffen, welche die Verdunstung beschleunigen.
Diese Landschaft formte der Wind. Wie Forscher herausfanden, wandern die Seen und Weiher hier am Atchafalaya Delta in den USA in Windrichtung. Dazu verglichen die Forscher tausende Satellitenbilder von 1982 bis 2016. Das Falschfarbenbild des "Operational Land Imager" auf dem "Landsat 8" zeigt deutlich die Strömungen des Wassers.
NASA Astronaut Randy Bresnik erwischte den Supertaifun Noru am 1. August vom Fenster der ISS aus. Der riessige Sturm bewegt sich aktuell auf Japan zu. Der Fotograf twittert dazu tief beeindruckt: "Man staunt über die Grösse dieses Wetterphänomens. Man kann die Stärke selbst aus 250 Meilen Höhe förmlich spüren". Es werden Schwere Sturmfluten, extremer Regen und Orkanwinde erwartet.
Die kreisförmige Struktur auf dem Bild des Sentinel-2 Satelliten ist der Pilanesberg in Südafrika. Er ist das Ergebnis über einer Milliarden Jahre geologischer Aktivität. War er einstmals ein riesiger vulkanischer Komplex mit über 7.000 Metern Höhe, haben ihn die Millionen Jahre der Erosion zu eine Landschaft konzentrischer Ringe von Hügeln geformt.
Boliviens Salar de Uyuni: die grösste Salzpfanne der Welt. Die Ebene erstreckt sich über 10.000 Quadratkilometer in den zentralen Anden. Vor 40.000 Jahren war dieser Bereich Teil eines riesigen Sees. Dieser trocknete aus und hinterliess die Salzpfanne. Die geometrischen Formen sind grosse Verdunstungs-Teiche, wo Lithium aus Salzsole isoliert wird.
Auch wenn das Satellitenbild des "Copernicus Sentinel" zunächst danach aussieht, bricht hier gerade nicht der Vesuv aus. Italien litt Mitte Juli dieses Jahres unter extremer Trockenheit. Das Ergebnis: Rauchsäulen von Bränden steigen an den Hängen des Vulkans auf. Offenbar handelte es sich um Brandstiftung.
In der Region um die südkoreanische Hauptstadt Seoul leben circa 25 Millionen Menschen. Dieses vom Esa-Satelliten "Proba-V" im Oktober 2016 aufgenommene und nun veröffentlichte Falschfarbenbild zeigt das Stadtzentrum (hellblau) und macht deutlich, von welch bergigem Gelände (rot) die Metropole umgeben ist.
Das Great Barrier Reef mit seinen über 1000 Fischarten ist das weltweit am stärksten geschützte Meeresgebiet. Was hier jedoch der Copernicus Sentinel-2A Satellit im Juni diesen Jahres einfängt, macht Grund zur Sorge. Schon wieder zerstört eine Korallenbleiche Teile des Riffs. Dies geschieht, wenn für die Korallen überlebenswichtige Algen durch die hohen Wassertemperaturen vertrieben werden.
1.700 Kilometer von Australien entfernt knipst der Sentinel-2A Satellit der ESA die Vulkaninsel Vanuatu. Rauchschwaden steigen aus dem Krater auf und ziehen auf den Ozean hinaus. Bei genauem Hinsehen kann man sogar die Lavaseen erahnen. Der letzte Ausbruch des Vulkans ereignete sich 1913.
So sah die Region Pedrógão Grande in Portugal vor den Waldbränden aus. Die ausgetrockneten Böden waren ein idealer Nährboden für die Flammen. Vermutlich lösten Blitzeinschläge die Feuerkatastrophe aus. Aufnahmen des Esa-Satellit "Proba V" zeigen die Ausmasse der Brände.
Mittlerweile sind diese zwar wieder unter Kontrolle, doch wie zu sehen ist, haben sie gewaltigen Schaden angerichtet. Die braunen Flächen zeigen die ca. 26.000 Hektar Wald, die zerstört wurden. Weiter oben sieht man die noch lodernden Flammenherde (rot). Auch die grauen Rauchwolken sind gut zu erkennen.
Nein, das ist kein Falschfarbenfoto. Der Lake Mackay in Australien erscheint aus dem All tatsächlich knallbunt. Vegetation, Algen, Salze und Mineralien lassen den See erstrahlen. Die Region ist so trocken, dass er sich nur nach den seltenen Niederschlägen mit Wasser füllt.
Die hübschen Wolkenwirbel rechts im Bild entstehen durch ein Wetterphänomen im Beringmeer bei Alaska. Der Copernicus Sentinel-3A Satellit zeigt, wie die Wolken um Vulkane der Unimak-Island herum fliessen und so Kringel erzeugen.
Dass es so aussieht, als ob ein Pinsel mit Aquarellfarbe ins Schwarze Meer getaucht worden wäre, hat einen bestimmten Grund: Im Mai beginnt dort die Blüte von Phytoplankton. Diese Algen färben das Wasser türkis.
Selbst aus diesem Blickwinkel des ESA-Astronauten Thomas Pesquet wirkt der Vesuv noch imposant. Rund herum erstreckt sich die Metropolregion von Neapel bis an den Fuss des noch aktiven Vulkans.
Bei der EarthKAM auf der ISS haben Schüler das Sagen. Gesteuert wird die Kamera über Befehle, die die teilnehmenden Jugendlichen aus der Mittelstufe über ein Online-Programm an die Kamera senden. Das Bild vom Grand Canyon wurde am 3. April 2017 aufgenommen.
Waldbrände sind im Osten Russlands im Sommer keine Besonderheit. Doch 2016 traf es die Region um Irkutsk schwer. Die extrem heissen und trockenen Monate machten es dem Feuer leicht. Am 28. September überfolg der Satellit Copernicus Sentinel-2A die Gegend und dokumentierte das Ausmass der Brände.
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