Faszinierende Bilder unseres Planeten

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Wirbelstürme, Lichtermeere und Eiswüsten: Unsere Erde gewährt wunderschöne, faszinierende oder auch bewegende Einblicke vor allem aus der Weltraum-Perspektive.

Der glühende Vulkan Ätna auf Sizilien bläst eine schwarze Rauchwolke in den Raum: Nicht nur für die Beobachter auf der Erde ein aufregendes Spektakel. So sieht der Ausbruch vom Weltraum gesehen aus. Der ESA-Satellit Copernicus Sentinel-2A hielt den Anblick fest.
Vor der mit Vulkanen übersäten russischen Halbinsel Kamchatka ist das Meer teilweise gefroren. Die hellblauen Muster sind Eisschollen, die auf dem Meer treiben, die hellgrauen Bereiche sind Wolken.
Der Januar war in Sizilien ungewöhnlich kalt. Das zeigt auch diese Falschfarbenaufnahme des Satelliten Sentinel-2A. Oben rechts ist im Bild ist der schneebedeckte Vulkan Ätna zu sehen.
NOAAs GOES-16 ist ein neuer, geostationärer Satellit, der erste Bilder unseres Blauen Planeten an die NASA gesendet hat. Die erstaunliche Qualität der Aufnahme macht deutlich, wie fortschrittlich die Technik des Satelliten ist. Das Bild wurde am 15. Januar dieses Jahres aufgenommen und zeigt die westliche Hemisphäre der Erde.
Die Laubfärbung im Herbst ist in den riesigen Wäldern Schwedens ein besonders schönes Spektakel. Und dieses ist sogar vom Weltall aus zu beobachten. Der Nasa-Satellit Landsat 8 hielt das leuchtende Gelb der Blätter fest.
Brodelnde Lava trifft auf Eis: Unter dem Vatnajökull-Gletscher im Süden Islands rumoren mehrere Vulkane. Im oberen Bereich dieser Aufnahme des ESA-Satelliten Landsat-8 sieht man ein glühendes und rauchendes Lavafeld.
Was hier aussieht wie ein abstraktes Gemälde, ist in Wirklichkeit eine Aufnahme des Minisatelliten Proba-V der Esa. Das Falschfarbenbild zeigt Bewässerungsanlagen in Saudi Arabien.
Pflanzenteile aus den riesigen Wäldern im Norden der kanadischen Provinz Québec färben die Flüsse dunkelbraun, die in die Rupert Bay fliessen. In der Bucht werden ausserdem helle Sedimente aufgewirbelt, was zu den vielen Braunschattierungen führt, die auf dieser Satellitenaufnahme zu sehen sind.
So farbenfroh leuchtet der Alakölsee in Kasachstan bis ins Weltall. Diese Aufnahme stammt vom Satelliten Copernicus Sentinel-2. Wasser und Schlamm des Salzwassersees sind sehr mineralreich und gelten als heilsam.
An wenigen Tagen im Jahre regnet es vom Himmel Hunderte von Sternschnuppen. In West Virginia wurde dieses Foto aufgenommen, als in einer Augustnacht mehr als 200 Sternschnuppen pro Stunde am Himmel zu sehen waren.
Der Satellit Sentinel-2A hat diese Aufnahme der Wüste Rub al Khali gemacht. Die gelben Linien und Punkte in der Falschfarbenaufnahme sind vom Wind geformte Sanddünen. Sie wachsen in dieser Gegend auf eine Höhe von bis zu 250 Metern.
Nach über 60 Jahren ist der Vulkan Sourabaya wieder ausgebrochen. Die Eruption des Schichtvulkans auf der Insel Bristol Island, gelegen zwischen Südamerika und der Antarktis, wäre der Forschung fast entgangen - die Insel ist völlig unbewohnt, nur Ausschläge auf den weltweiten Seismographen lieferten einen Hinweis auf den Ausbruch. Doch zum Glück gibt es Satelliten ...
... wie Landsat 8. Mit dem Instrument im All gelangen den Forschern diese imposanten Aufnahmen. Der Vulkan hat eine fast rechteckige Form und wächst mit jeder Eruption in die Höhe. Inzwischen erhebt sich Bristol Island rund 1.100 Meter aus dem Meer und ist etwa 12 Kilometer lang und rund 14 Kilometer breit. Der Vulkan Sourabaya zählt zu den bislang am wenigsten erforschten Feuerbergen der Welt. Diese Aufnahmen könnten das nun ändern.
Es gibt ein neues sensationelles Bild unserer Erde: Eine Kamera des Satelliten "Deep Space Climate Observatory" knipste die sonnenbeschienene Seite des blauen Planeten. Das Bild besteht eigentlich aus drei einzelnen Aufnahmen. Es wurde am 6. Juli geschossen und jetzt von der Nasa veröffentlicht.
Trotz der kühlen Temperaturen bietet die Nordsee reichlich Nährstoffe für das Wachstum von Phytoplankton. Die enormen Ausmasse dieser Algenblüte können erst aus dem Weltall komplett erfasst werden und färben die Nordsee aus der Vogelperspektive grün und blau.
Die San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien ist die sichtbare Grenze zwischen der Pazifischen und der Nordamerikanischen Platte. Auf diesem Falschfarben-Bild verläuft sie von der oberen linken Ecke hin zur Mitte unten. Die beiden Platten verschieben sich in jedem Jahr um circa 5 Zentimeter und sorgen somit für ein erhöhtes Erdbebenrisiko. Umgeben ist die San-Andreas-Verwerfung vom Kalifornischen Küstengebirge, das teils dicht von Bäumen bewachsen ist.
Ohne ständige Bewässerung wäre Landwirtschaft in vielen Regionen Saudi-Arabiens nicht möglich. Aus dem All sehen die kreisrunden Felder wie grüne Tupfen in der Wüste aus. 80 Prozent des Wassers verbraucht in dem Land die Landwirtschaft. Auf den Feldern nahe der Hauptstadt Riad wachsen Gerste, Weizen, Mais und Halfagras. Das benötigte Nass fördern die Saudis aus 1.000 Meter Tiefe zu Tage.
Im australischen Bundesstaat Kimberley (rechts oben) herrscht in den jahreszeitlich warmen Monaten Oktober bis März tropisches Monsunklima. Touristisch ist die nordwestliche Region vor allem durch die Taucherregion Rowley Shoals bekannt. Die drei Korallenriffe Mermaid, Clerke und Imperieuse Reef gelten als attraktivste Unterwasser-Erlebniswelt Australiens.
Ein Astronaut hielt diesen erstaunlichen Anblick von der ISS aus fest: Nordlichter über Skandinavien.
Die internationale Raumstation ISS überflog den Vulkan Sarychev auf den Kurilen gerade im Moment seiner Eruption. Den Astronauten gelang dadurch diese Spektakuläre Aufnahme der gigantischen Rauchwolke.
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