Tag des Eisbären 2018

Seit 2004 machen zahlreiche Aktivisten jährlich am Tag des Eisbären auf die aktuelle Situation des Polarbären und die Bedrohungen für die gefährdete Tierart aufmerksam.

Am 27. Februar wird der Tag des Eisbären gefeiert. Dafür ist es üblich, dass an diesem Tag in vielen Zoos die Eisbären eine Extraportion Fisch geniessen dürfen.
Eisbären sind die grössten an Land lebenden Raubtiere. Obwohl sie bis zu 800 Kilogramm schwer und stehend 3,35 Meter gross werden können, bewegen sie sich geschickt über das Eis.
Auf Ihrem Speiseplan stehen hauptsächlich Robben, denen sie meist an ihren Atemlöchern auf dem Eis auflauern.
Durch die gezielte Jagd durch den Menschen schrumpfte die Eisbärenpopulation Mitte des 20. Jahrhunderts bereits auf 5.000 bis 10.000 Tiere.
Durch Einschränkung der Jagd und andere Schutzmassnahmen leben derzeit etwa 20.000 bis 25.000 Eisbären in der Polarregion.
Jedoch wird die Jagd auf Robben, und die dadurch gesicherte Nahrungsversorgung, durch das schmelzende Meereis immer schwieriger.
Durch das schnelle Schmelzen des Eises im arktischen Frühling wird das Jagdgebiet der Eisbären immer kleiner.
Wenn das Eis zu dünn wird, trägt es die schweren Tiere oft nicht mehr und sie laufen Gefahr zu ertrinken.
Ausserdem bedroht die Förderung von Erdöl und Erdgas in den arktischen Regionen Ihren Lebensraum. Daher ist mit einem Populationsrückgang der gefährdeten Tiere zu rechnen.
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