"InSight": Roboter der NASA auf Mars gelandet

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Roboter "InSight" auf dem Mars. Er soll Erkenntnisse für künftige bemannte Mission zum roten Planeten gewinnen.

Von Mars sandte "InSight" dieses Foto. Gut zu erkennen der Horizont des roten Planeten. Der Roboter setzte in der Elysium Planitia genannten Ebene nördlich des Mars-Äquators auf.
So stellte ein Künstler den Anflug der Sonde auf den Planeten dar. 485 Millionen Kilometer mussten überwunden werden. Bereits ...
... am 5. Mai diesen Jahres war "InSight" (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien gestartet.
Das Landemanöver galt als äusserst kompliziert - mit einer Geschwindigkeit von 19.800 Kilometern pro Stunde traf "InSight" auf die Mars-Atmosphäre und wurde von Bremsraketen und einem Fallschirm abbremst.
Nur Sechseinhalb Minuten dauerte die Lande-Sequenz, wie Nasa-Manager Tom Hoffman erklärt. "Während dieser kurzen Zeitspanne musste "InSight" selbstständig dutzende Handlungen vornehmen."
Das Ganze scheint fehlerlos abgelaufen zu sein - wie die Bilder beweisen. Nicht auszudenken, wenn das 650 Millionen Euro teure Projekt in den Mars-Sand gesetzt worden wäre.
Den Angestellten der NASA war die Anspannung anzusehen. Sie trugen einheitlich weinrote Hemden und T-Shirts, während sie die Landung auf den Monitoren verfolgen.
Julie Wertz-Chen, Aline Zimmer und Christine Szalal (v.l.) sind nur drei der jungen Ingenieurinnen, die ihr ganzes Wissen, Können und Herzblut in das Projekt gesteckt haben.
Nervennahrung: Unter den Ingenieuren und Technikern der NASA stieg der Erdnussverbrauch am Abend der Landung sprunghaft an. Mehrere ...
... Packungen wurden herumgereicht - ein traditioneller Glücksbringer. Spontan beendet wurde die Zeremonie dann ...
... vom ausbrechenden Jubel, als im Kontrollzentrum in Pasadena das "Landung bestätigt" aus den Lautsprechern erklang.
Doch nicht nur die NASA-Ingenieure warteten mit Spannung auf die Landung. Am Time Square in New York liessen sich "Fans" trotz des strömenden Regens ...
... nicht davon abhalten, die Landung live zu verfolgen. Und vielleicht schlummert in einem der Kinderwagen ja schon der Eroberer, der dereinst unserer erste Kolonie auf dem Mars gründen wird.