GMX Phishing Schutz: So verhindert der Spamfilter gefährliche E-Mails

Fast täglich erreichen uns verschiedene Betrugsversuche aus dem Internet, bei denen Cyberkriminelle versuchen, an Passwörter und andere sensible Daten zu gelangen. Phishing-Mails zu erkennen ist dabei immer schwerer geworden. Der GMX Spamfilter ist daher speziell darauf trainiert, Sie vor Phishing zu schützen. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen in unserem Artikel.
  Von Kieran – Lesedauer: 2 Min.

 

In diesem Blog-Artikel ...

Weltweit versenden Cyberkriminelle schätzungsweise 3,4 Milliarden Phishing-Mails. Und das täglich! In unserer Serie zum Thema Phishing möchten wir Sie daher optimal auf diese gefährlichen Nachrichten vorbereiten. Nachdem wir in unseren letzten Tipps alles Wichtige zu Phishing erklärt und aktuelle sowie gängige Beispiele gezeigt haben, geht es nun darum, wie GMX Sie vor Fake-Mails schützt.

Ihr GMX Spamfilter fängt Phishing-Nachrichten ab

In unserem Artikel zu aktuellen und gängigen Phishing-Nachrichten haben wir Ihnen bereits dieses Beispiel gezeigt:

Innerhalb von zwei Tagen wurden gleich drei Cloud-Phishing-Nachrichten in den Spamordner zugestellt.
Innerhalb weniger Tage hat der GMX-Spamfilter gleich mehrere Phishing Mails mit gefälschten Links abgefangen.
Wie Sie sehen, wurden die Phishing-Mails vom GMX Spamfilter erkannt und direkt aussortiert, sodass sie gar nicht erst in Ihrem Posteingang landen.

Dafür werden unter anderem enthaltene Links und deren Domains überprüft und mit externen Sperrlisten abgeglichen. Auf diese Weise konnten allein in der letzten Woche täglich rund 13 Millionen Nachrichten abgefangen werden. Das sind mehr als 1.000 Mails pro Minute.

Im Spam-Ordner greift zudem ein weiterer, ganz einfacher Schutzmechanismus: Öffnen Sie eine E-Mail, sind die darin enthaltenen Links zunächst nicht direkt klickbar, sondern mit einer Warnmeldung versehen. Auch Bilder werden nicht automatisch geladen. So soll verhindert werden, dass Cyberkriminelle Malware auf Ihr Gerät einschleusen.

KI-gestützter Spamfilter für noch besseren Schutz

Dank künstlicher Intelligenz konnten die Schutzmechanismen weiter verbessert werden. Da Betrüger häufig versuchen, "echte" Absenderadressen zu imitieren (siehe unser Spoofing-Artikel), prüft der Spamfilter diese gezielt auf Abweichungen von bekannten Sendern:

Zusätzlich werden weitere Merkmale innerhalb der E-Mail analysiert. Erkennt das System Unregelmäßigkeiten, wird die Nachricht automatisch in den Spam-Ordner verschoben. Auf diese Weise konnten im vergangenen Jahr rund 20 Milliarden E-Mails frühzeitig abgefangen werden.

Wichtig! Doch nicht nur GMX setzt auf den Einsatz von KI. Cyberkriminelle erstellen sogenannte Spear-Phishing-Angriffe, die individuell auf den Empfänger zugeschnitten sind und daher besonders schwer zu erkennen sind.

Informieren Sie sich deshalb über die Erkennungsmerkmale von Phishing-Mails, um nicht in die Falle zu tappen.

Damit Ihr Spamfilter bestmöglich arbeiten kann, ist auch Ihre Mithilfe gefragt: Löschen Sie verdächtige E-Mails nicht einfach, sondern verschieben Sie diese in den Spam-Ordner. So helfen Sie dabei, den Schutz kontinuierlich zu verbessern!

Eine junge Frau nutzt ihr Handy unter einem Regenschirm.
Wenn Sie Ihr GMX Postfach richtig nutzen, funktioniert es wie ein Regenschirm und schützt Sie zuverlässig vor Phishing.

Wie kann ich mich selbst vor Phishing schützen?

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse im Sinne der Datensparsamkeit nur bei vertrauenswürdigen Online-Diensten an. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Gerät regelmäßig aktualisiert wird und über grundlegende Sicherheitsmaßnahmen wie eine Firewall und ein Antivirenprogramm verfügt. So können Sie das Aufkommen von Phishing-Mails in Ihrem Postfach deutlich reduzieren.

Und falls Sie doch einmal eine verdächtige Nachricht geöffnet haben, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel, welche Schritte jetzt wichtig sind, um möglichen Schaden zu begrenzen.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 09.10.2023 und wurde am 13.04.2026 überarbeitet.

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