Anja Delastik

Journalistin, Kolumnistin

Mit Musik fängt alles an: Während des Studiums beginnt Anja Delastik, Plattenkritiken für ein Szene-Magazin zu schreiben – nach ihrem Abschluss übernimmt sie vier Jahre lang dessen Leitung. Anschliessend geht sie zur Jugendzeitschrift MÄDCHEN - dort wird sie einige Jahre später zur Chefredakteurin ernannt.

Es folgen die Chef-Sessel der Frauenmagazine JOLIE, MAXI und COSMOPOLITAN – bis sie Ende 2018 ihre Posten abgibt, um sich selbstständig zu machen. Heute arbeitet sie als Journalistin/Kreativberaterin/Konzeptionerin – und gehört damit offiziell zur "Generation Slash", den Multi-Jobbern. Delastik liebt es gesellschaftliche, psychologische und Gender-Themen journalistisch zu beackern und bezeichnet sich selbst als Feministin, Popkultur-Nerd, Trendschnüfflerin – und: Musikfan.

Profilfoto: © Manuela Pickart

Artikel von Anja Delastik

Alles so schön bunt hier? Nicht mehr. Die Modewelt feiert Beige als DIE neue Sommerfarbe. Dabei sollte man sie nicht abfeiern, sondern davor warnen: Beige ist öde – und lässt fast jeden alt aussehen. 

Unser digitalisiertes Leben bietet unzählige Möglichkeiten der Zerstreuung. Wir können uns informieren, miteinander kommunizieren oder uns unterhalten lassen - und das überall und ständig. Von Langeweile keine Spur. Dabei ist sie so wichtig.

Es sollte Jung und Alt freistehen, ihr Alter zu verschweigen. Denn wie man das Leben meistert, auf Veränderungen reagiert oder Herausforderungen annimmt, ist keine Frage des Alters, sondern der Einstellung.

Manche Menschen unterbrechen ihre Gesprächspartner gerne. Aber Männer tun es häufiger als Frauen - um Macht und Überlegenheit zu demonstrieren. "Mansplaining" ist der Fachbegriff dafür.

Womit Frauen zu kämpfen haben, wenn sie alleine Essen gehen, schildert unsere Kolumnistin.

Es ist wichtig und richtig, sich um das eigene Wohl zu sorgen. Übertreibt man es aber, riskiert man, dass andere auf der Strecke bleiben - und man Ende alleine dasteht.

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht in Deutschland. Das bedeutet aber nicht, dass man immer zu allem seinen Senf dazugeben muss. Sich eigene Unwissenheit einzugestehen erfordert meist mehr Grösse,als blöd daherzuplappern.