• Unter bestimmten Bedingungen können Nacktschnecken im Sommer schnell zur Plage werden.
  • Doch nicht alle Arten der schleimigen Weichtiere zählen zu den Pflanzenschädlingen.
  • Es gibt einige, die im Garten sogar ziemlich nützlich sind.

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Wenn es besonders feucht im Sommer ist, kriechen sie teilweise massenhaft über Rasen und Beete: Nacktschnecken. Sie knabbern am Salat und zerstören Pflanzen, weshalb Arten wie die Spanische Wegschnecke, die Gartenwegschnecke und die Genetzte Ackerschnecke auch als Pflanzenschädlinge bekannt sind.

Allzu ambitioniert sollten Sie bei der Schnecken-Bekämpfung allerdings nicht vorgehen. Denn: Es gibt einige Arten, wie zum Beispiel den Wurmschnegel, die Hellbraune sowie die Gelbstreifige Wegschnecke, die den Schädlingen zum Verwechseln ähnlich sehen, tatsächlich aber sehr nützlich sind.

Wurmschnegel
Ein Wurmschnegel.
Gelbstreifige Wegschnecke
Eine Gelbstreifige Wegschnecke.

Einige Schnecken-Arten fressen Eier von schädlichen Nacktschnecken

Sie sind dem Naturschutzbund (Nabu) zufolge "der Gesundheitsdienst im Garten". Sie seien ein nützlicher Bestandteil der Lebensgemeinschaft, da sie tote Tiere sowie verwesende Pflanzenteile fressen. Ausserdem helfen sie bei der Humusbildung, indem sie Pflanzenreste zersetzen.

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Und sie tun sogar noch etwas Gutes: Sie fressen, genau wie die Weinbergschnecke, unter anderem die Eier von schädlichen Nacktschnecken-Arten. (ff)

Verwendete Quellen:

  • Naturschutzbund: Mit Bohnenkaffee gegen Schneckenfrass? Tipps zur Schneckenbekämpfung im Garten
  • Stiftung Warentest: Schneckenbekämpfung: Mord im Morgengrauen
  • Umweltbundesamt: Umgang mit schädlichen Nacktschnecken
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