Im Hafenbecken der rumänischen Küstenstadt Midia spielt sich ein Drama ab. Ein Frachter mit fast 15.000 lebenden Schafen kentert.

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Ein Frachter mit 14.600 lebenden Schafen an Bord ist im Becken des rumänischen Schwarzmeer-Hafens Midia gekentert. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Allerdings seien fast alle Schafe im Meer verendet, sagte Gabriel Paun, Europa-Leiter der Organisation "Animals International", rumänischen Medien.

Nur 33 Schafe überleben die Havarie

Rettungskräfte versuchten am Montag, möglichst viele der Tiere zu retten, erklärte das Veterinäramt ANSVSA. Das gelang aber nur bei 33 von ihnen. Sie wurden in der Nähe des Hafens anschliessend mit Futter versorgt worden.

Der Frachter unter der Flagge der pazifischen Inselgruppe Palau sollte die Schafe nach Jeddah in Saudi-Arabien bringen. Aus noch ungeklärten Gründen kam das Schiff am Sonntag beim Start ins Schlingern und kippte zur Seite. Das Transportministerium ordnete eine Untersuchung an.

Möglicherweise war das Schiff überladen

"Animals International" vermutet, dass das Schiff überladen gewesen sein könnte. Medien spekulierten, dass die Ladung auf dem Schiff womöglich falsch verteilt gewesen und der Frachter deshalb aus dem Gleichgewicht gekommen sei.

Das Veterinäramt erklärte, die Tiere und deren Futter seien ordnungsgemäss auf das Schiff geladen worden und hätten dort ausreichend Platz gehabt. (hau/AFP)

15 Schafe werden an Schule eingeschrieben

Eltern wollen für gewöhnlich nur das Beste für ihre Kinder. Das gilt auch bei der Qualität des Schul-Unterrichts. Eltern der französischen Ortschaft Crêts en Belledonne des Schulamts nicht zufrieden und sorgten mit einer Aktion für Aufmerksamkeit. © ProSiebenSat.1
Teaserbild: © IGSU Romania / AFP