Im Himalaya-Staat Nepal hat ein in freier Wildbahn lebender Elefant einen Mann getötet.

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Das Tier habe den 62-Jährigen in der Nähe des Chitwan-Nationalparks im Süden des Landes 25 Meter weit von der Strasse weggeschleppt, sagte Basu Dhungana, Präsident eines Vereins örtlicher Waldnutzer, am Mittwoch.

Die gewachsene Population der Elefanten führte in dem Gebiet seinen Worten zufolge bereits in der Vergangenheit zu Todesfällen und Zerstörung. Als Schutzmassnahme baue man nun Mauern zwischen den Siedlungen und dem Wald.

In Nepal kommt es immer wieder zu tödlichen Begegnungen zwischen Menschen und wildlebenden Tieren - besonders am Rande von Wäldern und Nationalparks. Wegen der Abholzung der Wälder und eines Mangels an Beute verlassen Tiere ihre natürliche Umgebung und nähern sich Siedlungen.

Zuletzt hatte ein wilder Elefant im Januar eine 53-Jährige in der Nähe ihres Hauses unweit des Naturschutzgebiets Koshi Tappu im Südosten des Landes zu Tode getrampelt. Im November tötete ein Leopard ebenfalls am Rande des Chitwan-Nationalparks nahe der Grenze zu Indien ein vierjähriges Mädchen vor dessen Haus.  © dpa

Thailändische Elefanten malen mit ihrem Rüssel Bilder aus

Ein Elefant aus der thailändischen Provinz Chiang Mai beweist sein Talent und malt ein Selbstporträt mit dem Rüssel. Bei Tierschützern ist diese Art der Touristenattraktion allerdings umstritten. Die Dickhäuter werden darauf trainiert, mithilfe eines Tierpflegers vorgefertigte Bilder auszumalen.