• Im Aargau sind wieder vermehrt Betrüger unterwegs.
  • Sie geben sich am Telefon häufig als Polizistinnen und Polizisten aus und fordern Geld von den Betroffenen.
  • Die Polizei warnt vor den Kriminellen.

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Die Kantonspolizei Aargau mahnt die Bürger zur Vorsicht. Laut einer Mitteilung gehen noch immer täglich Anrufe von Betroffenen ein, die am Telefon von Betrügern hinters Licht geführt werden. Am anderen Hörer geben sich die Anrufer meist als Polizisten und Polizistinnen aus und denken sich die kuriosesten Geschichten aus.

Im Fokus der Betrüger stehen laut der Kantonspolizei nach wie vor ältere Menschen, die aus dem Telefonbuch durch ihren Vornamen ausgewählt werden.

Maschen von Telefonbetrügern

Eine der Maschen der Trickbetrüger sei es, zu behaupten, dass Kriminelle die Angaben des Kontos des Opfers besässen. Die Angerufenen müssten dann das gesamte Vermögen in Sicherheit bringen und der angeblichen Polizei übergeben.

Ein weiterer beliebter Betrug geht noch weiter. Dabei behaupten die Kriminellen am Telefon die Tochter des Opfers zu sein, die einen Autounfall hatte. Um angebliche Schäden oder Spitalkosten zu bezahlen, fordern die Betrüger hohe Geldbeträge. Dabei gehen sie laut Angaben der Polizei oft so weit, dass im Hintergrund manchmal eine weinende Frau zu hören ist, um die Angerufenen einzuschüchtern und zum Handeln zu bewegen.

Das sollten Betroffene tun

Die Polizei Aargau rät Betroffenen dazu, Anrufe solcher Art sofort zu beenden und abzubrechen. Auf Forderungen sollte niemals eingegangen werden. Es ist zudem ratsam, Angehörige eigenständig anzurufen und zu informieren.

Allein am Mittwoch (15. Juni) habe die Polizei etwa 20 Meldungen von Betroffenen erhalten, bei denen sich die Betrüger am Telefon als Polizisten ausgaben. Die Dunkelziffer schätzen die Beamten jedoch höher ein.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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