Bei einem Bootsunglück vor der Küste von Bangladesch sind mindestens 17 Flüchtlinge ums Leben gekommen.

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Dutzende Menschen wurden zudem vermisst. Alle gehören zur muslimischen Minderheit der Rohingya.

Nach Angaben der Behörden war das Boot mit 124 Menschen an Bord überladen. Es lief am Dienstag im Golf von Bengalen in dichtem Nebel vermutlich auf ein Riff und kenterte.

Die Rohingya waren auf dem Weg in das mehrheitlich islamische Malaysia. Unter den Bootsinsassen waren den Angaben zufolge etwa 90 Frauen und 8 Kinder.

Die meisten Opfer wurden vor der Insel Saint Martin geborgen. 66 Menschen wurden gerettet.

In Bangladesch leben mehr als eine Million Rohingya, die vor der Gewalt im Nachbarland Myanmar geflohen sind. Bootsunglücke dieser Art kommen in dieser Gegend häufiger vor.  © dpa

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