In Berlin hat ein Mann offenbar den Tod seiner Mutter verschwiegen, um ihre Rente kassieren zu können. Einen ähnlichen Fall gab es bereits 2018.

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Ein Berliner soll seine tote Mutter mehr als zwei Jahre in einem Keller versteckt haben. Gegen den 57-Jährigen wird nun wegen mutmasslichen Leistungsbetrugs ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Vermutet wird, dass der 57-Jährige die Rente seiner Mutter kassierte. Zuvor hatten "Bild" und "B.Z." berichtet.

Die 85-Jährige sei nach bisherigen Erkenntnissen im Frühjahr 2017 eines natürlichen Todes gestorben, so die Polizei. Der Sohn habe sie aber nicht bestatten lassen, sondern in einem selbstgebauten Sarg in einen Kellerverschlag des Mietshauses in Pankow geschafft.

Dies sei, "so makaber das klingen mag", lediglich eine Ordnungswidrigkeit, sagte die Sprecherin. In Deutschland müssen Tote bestattet werden.

Fall erinnert an Berliner Trödelhändler von April 2018

In einem krasseren Berliner Fall ging es ebenfalls um eine versteckte Leiche, um die Rente zu kassieren.

Ein Berliner Trödelhändler war im April 2018 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er laut Urteil einen Rentner erschossen und zerstückelt jahrelang in einer Tiefkühltruhe verborgen hatte, um die Rente des alten Mannes von monatlich 2.000 Euro zu kassieren.  © dpa

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