Laut neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik hat sich die Zahl der Einwohner ohne Religionszugehörigkeit seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Das Christentum ist in der Schweiz auf dem Rückzug, während Anhänger des Islams stetig zunehmen.

Der Prozentsatz der Einwohner ohne Religionszugehörigkeit hat von 11,4% im Jahr 2000 auf 24,9% im Jahr 2016 zugenommen. Ein Drittel dieser "Nichtgläubigen" bezeichnete sich als Atheisten, ein Viertel erklärte sich als Agnostiker (unsicher, ob es einen Gott gibt oder nicht).

Der Prozentsatz der Einwohner ohne Religionszugehörigkeit hat von 11,4% im Jahr 2000 auf 24,9% im Jahr 2016 zugenommen. Ein Drittel dieser "Nichtgläubigen" bezeichnete sich als Atheisten, ein Viertel erklärte sich als Agnostiker (unsicher, ob es einen Gott gibt oder nicht).

Bei den Katholiken besuchen 26% zwischen sechs bis 12 Mal pro Jahr einen Gottesdienst. Evangelikale sind am frommsten: 51% beten jeden Tag, 34% sogar mehrmals.

Muslime hingegen praktizieren am wenigsten: 46% gaben an, nie einen Gottesdienst zu besuchen, und 40%, in den letzten 12 Monaten nie gebetet zu haben. Nur 12% besuchen einmal wöchentlich das gemeinsame Gebet und 17% beten fast jeden Tag.

Frauen glauben eher ans Metaphysische als Männer: 58% glauben an Feen oder übernatürliche Wesen, bei Männern sind es nur 37%. Mehr als die Hälfte der befragten Frauen glaubt, dass Menschen übersinnliche Kräfte besitzen.


Übertragung aus dem Englischen: Sibilla Bondolfi, swissinfo.ch/ac

Die Bundesregierung plant ein Kopftuchverbot für bestimmte Amtsträgerinnen. Werden Muslima damit gezwungen, gegen die Regeln ihrer Religion zu verstossen? Experten verneinen. 

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