Seit einigen Wochen taucht in der Kieler Förde immer wieder ein Delfin auf. Das Tier schwimmt im Kreis und zeigt sich ungewöhnlich zutraulich - ein ungewöhnliches Verhalten.

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Ungewöhnlicher Gast in der Kieler Förde: Bereits seit mehreren Wochen taucht ein Delfin immer wieder nahe der Schwentinemündung auf. Das Tier verhalte sich etwas auffällig, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei der Deutschen Presse-Agentur. "Es schwimmt immer im Kreis."

Wasserschutzpolizei spricht Warnung aus

Vom Wasser aus beobachtete am Dienstagnachmittag auch ein Kajak-Fahrer den Delfin. "Ich habe das Gefühl, er wird immer zutraulicher", sagte der Mann.

Das etwa zwei Meter lange Tier ist ungewöhnlich zutraulich.

Bereits vor drei Jahren hatte ein Delfin in der Kieler Förde für Aufsehen gesorgt und Schaulustige angelockt. Weil Neugierige in einem Schleusenbereich nahe dem Nord-Ostsee-Kanal baden gegangen waren, um dem Tier besonders nahe zu kommen, musste die Wasserschutzpolizei damals eine Warnung aussprechen. Das Baden nahe Schleusen ist untersagt.

Später stellte ein Meeresbiologe die These auf, dass der Delfin vermutlich für den Tod von Schweinswalen vor Kiel verantwortlich sei. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei gibt es aktuell aber keine Anzahl von Totfunden.  © dpa

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