Die Bewohner einer Berggemeinde in der Schweiz sollen sich Schutzkeller zulegen. Dazu wurden sie durch die Behörden aufgefordert. Schuld daran ist ein verschüttetes Munitionslager.

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Wegen Explosionsgefahr in einem verschütteten Munitionslager haben Schweizer Behörden die Einwohner einer Berggemeinde aufgefordert, Schutzkeller einzurichten.

Sofortmassnahmen seien zwar nicht nötig, hiess es bei einer Informationsveranstaltung in Kandergrund rund 50 Kilometer südlich von Bern am Mittwochabend. Häuser brauchten aber einen Schutzraum, in dem sämtliche Bewohner einen Tag lang sicher ausharren könnten.

Munitionslager wurde 1947 verschüttet

Das Munitionslager Mitholz war 1947 bei einer Explosion verschüttet worden. Die Behörden sahen über Jahrzehnte keine Gefahr, doch eine neue Expertenkommission kam im Sommer zu einem anderen Ergebnis.

Sie stellte fest, dass die Explosionsgefahr höher ist als angenommen. Die Behörden wollen das Lager nun mit Sensoren, Video- und Wärmebildkameras besser überwachen und prüfen, wie die Gefahr gesenkt oder beseitigt werden kann. (dpa/thp)

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