Ein F/A-18-Kampfjet der Schweizer Luftwaffe ist bei Alpnachstad im Kanton Obwalden abgestürzt. Das bestätigte Peter Minder, Kommunikationschef des Verteidigungsdepartements, der Nachrichtenagentur sda.

Bei einem Flug zweier Militärmaschinen in der Zentralschweiz ist ein Kampfjet der Schweizer Luftwaffe abgestürzt. Wie Peter Minder, Kommunikationschef des Verteidigungsdepartements, der Nachrichtenagentur sda bestätigte, handelt es sich dabei um einen Flieger des Typs F/A 18.

Weitere Informationen gaben weder Minder noch Luftwaffensprecher Jürg Nussbaum bekannt. Wie es zu dem Unfall kam, ist unklar - ebenso, ob es Tote oder Verletzte gibt. Um 17:00 Uhr will die Luftwaffe vor Ort über den Unfall informieren.

Ereignet hat sich das Unglück bei Alpnachstadt im Kanton Oberwalden. Die Absturzstelle befindet sich am Lopper beim Grenzstein zwischen den Kantonen Ob- und Nidwalden, wie die "Neue Obwalder Zeitung" berichtet.

Ein Leserreporter sagte zu "Blick.ch": "Auf der Strasse lagen Trümmer, darunter ein Triebwerk und Geröll. Der Wald oberhalb brannte." Der Jet sei in eine Felswand geknallt. Die Stützpunktfeuerwehr Stans sei ausgerückt, zudem seien mehrere Ambulanzen vor Ort.

Wie die Zentralbahn mitteilt, ist die Fahrleitung zwischen Hergiswil und Alpnach Dorf unterbrochen. Bahnersatzbusse sind im Einsatz. Bis Betriebsschluss bleibe die Strecke unterbrochen.

1998 war ein Kampfjet des gleichen Typs im Wallis abgestürzt. Damals starben zwei Angehörige der Luftwaffe. (ank)