Ein 57-jähriger Polizist muss fast drei Jahre lang hinter Gitter. Das Landgericht im fränkischen Ansbach sieht es als erwiesen an, dass der Beamte zwei Frauen unsittlich berührt hat.

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Das Landgericht im fränkischen Ansbach hat einen Polizeibeamten wegen sexueller Übergriffe im Dienst zu zwei Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt. Die Kammer sah es am Montag als erwiesen an, dass der 57-Jährige zwei Frauen in ihren Wohnungen besuchte und sie dann unsittlich berührte. Der suspendierte Beamte verliert damit seinen Job und auch seine Pensionsansprüche. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe bestritten, sein Verteidiger auf Freispruch plädiert.

Einer heute 76-Jährigen griff der Mann nach Überzeugung der Richter an die Brust und nutzte dabei seine Position als Polizist aus. Weil er ausserdem seine geladene Dienstwaffe mitführte, wurde er in diesem Fall wegen eines schweren sexuellen Übergriffs verurteilt. Im zweiten Fall verurteilte das Gericht den Beamten wegen sexueller Belästigung: Einer heute 50-jährigen Frau hatte der Polizist nach Überzeugung der Richter unvermittelt an die Brust gegriffen und verlangt, sie solle sich ausziehen.(br/dpa)

Vor über einer Woche verschwanden eine als eine 41-Jährige und ihre Teenager-Tochter in München. Seither galten sie als vermisst. Nun ermittelt die Mordkommission - verdächtigt wird der Ehemann der Frau.