"Wer gibt, dem wird gegeben" – nach diesem Prinzip können auch Tiere handeln, wie ein Beispiel nun zeigt. Eine Frau aus San Francisco füttert regelmässig die Krähen vor ihrem Fenster. Die bringen ihr im Gegenzug kleine Geschenke, um sich zu bedanken.

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Melinda Green, eine pensionierte Programmiererin, bekommt täglich tierischen Besuch in ihrem Apartment im Marina District, San Francisco. Seit gut drei Jahren füttert sie zwei verschiedene Krähenfamilien von ihrem Fenster aus.

Die Rentnerin hat sogar geübt, um den Ruf der Krähen zu imitieren. "Sie haben gelernt, dass sie Futter auf der Brüstung oder der Feuerleiter finden, wenn die Fensterläden geöffnet sind", sagte Green dem US-amerikanischen Fernsehsender KGO-TV.

Krähen schenken Gummibärchen und Steine

Bis zu diesem Punkt ist das noch nichts Besonderes, denn viele Menschen füttern Vögel. Doch Greens Krähen bedanken sich für das Futter und bringen ihr im Gegenzug kleine Geschenke. Teile einer Champagner-Flasche, Gummibärchen, bunte Steine und Knochen hat die US-Amerikaner von den Tieren schon erhalten. Auch Teile von elektronischen Gegenständen, die sehr alt aussehen, soll sie schon erhalten haben.

Schon in der Vergangenheit haben Wissenschaftler solch ein Verhalten bei Krähen beobachtet. Auch Melinda Green hatte während der letzten drei Jahre genügend Zeit, um die Vögel zu studieren und hat gesehen, wie Generationen junge Krähen erwachsen geworden sind und selbst neue Familien gegründet haben.

Die Krähen sind Freunde

"Die Eltern unterrichten ihre Kinder aktiv. Sie wollen ihnen offensichtlich zeigen, wo die nette Dame wohnt und wie sie Leckereien von ihr bekommen", sagte Green gegenüber der Webseite "The Dodo". Sie bezeichnet die Krähen mittlerweile als ihre "Freunde" – und das ist vielleicht das grösste Geschenk.  © 1&1 Mail & Media / CF

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