Es ist der Albtraum für jede Mutter: Ihr kleiner Sohn fällt im Freizeitpark plötzlich aus der Achterbahn heraus – und stürzt zehn Meter in die Tiefe. Für eine Familie aus England ist dieses Horror-Szenario im "Lightwater Valley Park" zu einer traurigen Realität geworden.

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Die vollkommen aufgelöste Mutter zeigte sich sofort bemerkbar: Augenzeugen schilderten der britischen Zeitung "The Sun", wie die hysterischen Schreie der Frau auf die Tragödie aufmerksam machten. Ihr sechsjähriger Sohn war kurz zuvor aus einer Achterbahn herausgefallen und etwa 10 Meter in die Tiefe gestürzt.

Rettungskräfte waren schnell vor Ort

Der Junge hatte allerdings Glück im Unglück: Polizei und Rettungskräfte waren blitzschnell vor Ort. Lebensgefährliche Verletzungen konnten die heraneilenden Sanitäter direkt ausschliessen.

Derzeit wird der Junge im "Leeds General"-Krankenhaus in North Leeds behandelt. Die Achterbahn "Twister" wurde derweil von der Polizei gesperrt.

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass im "Twister" ein Unglück passiert. 2001 starb die Studentin Gemma Savage in der Attraktion, als zwei der Achterbahnwagen ineinander fuhren.

Junge war nicht richtig angeschnallt

Dieses Mal soll der Freizeitpark und der Rollercoaster allerdings keine Schuld an dem Unfall tragen. Augenzeugen berichten "The Sun", dass der Junge nicht richtig angeschnallt gewesen sei. Er sei aus dem Wagen rückwärts "herausgerutscht". Die Mutter fing in diesem Moment an zu schreien, andere Fahrgäste wurden auf das Szenario aufmerksam.

Schlussendlich fiel der Sechsjährige ganz aus dem Achterbahnwagen heraus. Möglich ist laut einem anderen Beobachter allerdings auch, dass er einfach noch zu klein für die Fahrt war und Sicherheitsgurte ihn daher nicht korrekt halten konnten.  © 1&1 Mail & Media / CF

Laute Geräusche, die sich wie Schüsse anhören: Im beliebten Freizeitpark bei Paris denken Besucher an einen Anschlag. Am Ende geben Sicherheitskräfte Entwarnung.