Unwetter in Dubai
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Die starken Regenfälle am Dienstag haben Teile der wichtigsten Autobahnen in den Vereinigten Arabischen Emiraten überflutet, wie hier die Sheikh Zayed Road in Dubai.
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254 Millimeter Regen sind am Dienstag gefallen. So viel regnet es normalerweise innerhalb von etwa zwei Jahren. Die Staatsagentur WAM sprach von einem "historischen Wetterereignis".
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Nicht nur in Dubai regnete es stark, auch überall in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Teilen Katars und in Bahrain gab es in den vergangenen Tagen starke Niederschläge und Stürme.
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Im benachbarten Oman kamen nach den schweren Regenfällen mindestens 20 Menschen ums Leben. In den Emiraten gab es Berichten zufolge einen Toten - ein älterer Mann starb, als sein Fahrzeug vom Wasser weggeschwemmt wurde.
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Das Klima in den Emiraten, einem Wüstenstaat auf der Arabischen Halbinsel, ist meist trocken. Das Land kämpft in den vergangenen Jahren mit zunehmender Hitze, teilweise wurden Temperaturen über 50 Grad gemessen.
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Durch die globale Erwärmung seien die Stürme "höchstwahrscheinlich" verschlimmert worden, sagt die deutsche Klimaforscherin Friederike Otto der Nachrichtenagentur AFP. Otto untersucht den Zusammenhang zwischen einzelnen Extremwetterereignissen mit dem Klimawandel. Die Vereinigten Arabischen Emirate waren vergangenes Jahr Gastgeber der Weltklimakonferenz COP28.
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Der Verkehr in der Metropole Dubai steht vielerorts aufgrund überfluteter Strassen still. In vielen Gegenden fehlt es an Infrastruktur und Abflusssystemen für starken Regen.
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Teile der Hauptverkehrsstrassen und der internationale Flughafen von Dubai wurden überflutet. Flüge verspäteten sich oder wurden umgeleitet, von Reisen wird weiter abgeraten. Für Reisende der staatlichen Fluggesellschaft Emirates wurde der Check-in in Dubai am Mittwoch vollständig ausgesetzt. Der Flughafen in Dubai ist einer der am stärksten frequentierten der Welt.
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Einige Personen liessen laut einem Bericht der Zeitung "The National" ihre Autos auf den überschwemmten Strassen zurück und gingen zu Fuss weiter.
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Das Zentrum für Meteorologie rief dazu auf, überschwemmte Gegenden zu meiden.
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In der Hauptstadt Abu Dhabi wurden die Menschen aufgefordert, von zu Hause aus zu arbeiten. Auch Schulen blieben wegen der Unwetter geschlossen.
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Der Starkregen verursachte auch Überflutungen in Häusern.