Erst kürzlich hatten die Fans von Rallye-Fahrerin Heidi Hetzer um sie gebangt: Bei einer Afrika-Reise war es zu einem Zwischenfall gekommen. Nun die nächste Schocknachricht – am Ostersonntag wurde sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden.

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Am 16. April war Heidi Hetzer von ihrer Afrika-Tour nach Berlin zurückgekehrt, nachdem die Unternehmerin in Kapstadt am 1. April Opfer eines Überfalls geworden war. Wie "Bild" berichtet, waren ihr dabei ihr iPad, ihr Handy und Geldkarten entwendet worden. Die Räuber konnten entkommen. Nun stellt sich die Frage: Führte der Überfall zu ihrem jetzigen Tod?

Heidi Hetzer ist tot

Sie galt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten von Berlin: Heidi Hetzer. Mit 81 Jahren ist die Rallye-Legende nun überraschend verstorben. Laut dem Boulevardblatt ist die Todesursache der Unternehmerin und Autorin bislang ungeklärt. Verletzungen, die von dem Überfall in Afrika stammen könnten, wurden bislang angeblich nicht festgestellt.

Ein rasantes Leben

Als eine der wenigen erfolgreichen Frauen in der Automobilbranche, hatte sich Heidi Hetzer deutschlandweit einen Namen gemacht. Dabei war sie nicht nur als Rallye-Fahrerin tätig, die über 150 Preise ihr Eigen nennen durfte, sondern auch als Geschäftsfrau. 1969 übernahm sie das Autounternehmen ihres Vaters. Das baute sie im Laufe der Jahre zu einem der grössten Autohäuser Berlins auf und leitet es bis 2012 selbst.

Von dem Überfall in Kapstadt hatte sich die toughe Seniorin aber übrigens nicht abschrecken lassen: Ein zweiter Teil der Tour an der afrikanischen Westküste war bereits in Planung. Im November sollte es losgehen, bis Mai 2020 hatte Heidi Hetzer unterwegs sein wollen.  © 1&1 Mail & Media / CF

Bei der Neuanmeldung eines Wohnmobils wurde eine 81-Jährige von der Versicherung als Fahranfängerin eingestuft. Dabei hat die frühere Rallyefahrerin Heidi Hetzer mit dem Auto bereits die Welt umrundet.