Unwetter mit zum teil tennisballgrossen Hagelkörnern haben am Samstag eine Spur der Verwüstung durch das südliche Burgenland, die Steiermark und Kärnten gezogen.

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Schwere Unwetter haben am Samstag in Österreich eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Landwirten im Süden des Landes entstand ein Schaden von drei Millionen Euro, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mit Verweis auf Angaben der Österreichischen Hagelversicherung berichtete.

Tausende Hektar Land wurden demnach zerstört. Unterdessen wird erwartet, dass die europaweite Hitzewelle in den nächsten Tagen weiter nach Norden zieht. Forscher warnten vor einer vorzeitigen Gletscherschmelze in Grönland.

Schwere Unwetter in Österreich: 12.000 Hektar Land zerstört

Tennisballgrosse Hagelkörner zerstörten in den österreichischen Bundesländern Steiermark, Kärnten und Burgenland 12.000 Hektar Land mit Getreide, Gemüse und Wein. Auch Glas- und Folienhäuser wurden laut Österreichischer Hagelversicherung beschädigt.

Auch in Deutschland wurde die Hitzewelle am Wochenende vielerorts von heftigen Gewittern abgelöst. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag vor gebietsweisem Unwetter. Vor allem im Osten könnte es demnach Starkregen und unwetterartige Entwicklungen mit Hagel geben.

Meteorologen und Klimaforscher beobachten derweil mit Sorge die Bewegung der europaweiten Hitzewelle in Richtung Arktis. Die hohen Temperaturen könnten die Eisschmelze im Nordpolarmeer und in Grönland beschleunigen, warnten Forscher des Dänischen Wetterinstituts (DMI) am Samstag.

"Sehr hohe Eisschmelze"

Ruth Mottram, Klimaforscherin am DMI, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Schmelzsaison habe in diesem Sommer ohnehin vorzeitig begonnen. Die "beständig warmen Bedingungen haben zu einer sehr hohen Eisschmelze geführt", sagte sie.

Zwischen dem 1. und dem 26. Juli dieses Jahres sind nach DMI-Berechnungen durch die Eisschmelze bereits 170 Gigatonnen Wasser entstanden. Der Durchschnitt für diesem Zeitraum beträgt normalerweise 60 bis 80 Gigatonnen.

100 Gigatonnen Wasser lassen den globalen Meeresspiegel 0,28 Millimeter ansteigen. "Das ist sehr viel höher als normalerweise", sagte Mottram. Die Schmelzrate könne jedoch von Jahr zu Jahr stark variieren, bekräftigte sie. (hub/afp)

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