Mit seiner 23. Besteigung des Mount Everest hat der Nepalese Kami Rita Sherpa seinen eigenen Rekord ausgebaut. Der 49-Jährige war im vergangenen Jahr der alleinige Rekordhalter für die meisten Aufstiege an die Spitze des höchsten Bergs der Welt geworden.

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Der Sherpa erreichte den Gipfel am Mittwochmorgen erneut, wie sein Arbeitgeber, ein nepalesischer Anbieter von Bergtouren, mitteilte. Kami Rita hatte den 8848 Meter hohen Everest erstmals 1994 bestiegen und auch mehrere andere Berge über 8000 Meter im Himalaya erklommen.

Seit der ersten Besteigung des Everest im Jahr 1953 schafften es inzwischen mehr als 5.000 Menschen auf den Gipfel. Mehrere Hundert kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben. Für die Genehmigung in der kurzen Hauptklettersaison im April und Mai bezahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 9.000 Euro. In diesem Jahr wurden 378 Genehmigungen erteilt.

Die Witterungsbedingungen erlaubten es den Bergsteigern bislang nicht, den Aufstieg an den Gipfel des Berges an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet zu beginnen. Einige Sherpas hatten allerdings bereits am Dienstag den Gipfel erreicht und entlang der Strecke Seile für die Kletterer befestigt. Kami Rita Sherpa nutzte die Gelegenheit, um seinen Rekord auszubauen.  © dpa

1978 bestieg er zusammen mit Peter Habeler als erster Mensch der Welt den Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff. 40 Jahre später spricht Reinhold Messner darüber, warum seine Generation die beste Zeit an den grossen Bergen hatte - obwohl sein Alpinismus scheiterte. ​​​​​​​