• Das Pfingstwochenende war für die Helikopter-Crews der Rega ereignisreich.
  • Die Schweizerische Rettungsflugwacht meldete rund 130 Einsätze.

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Über das Pfingstwochenende zog es zahlreiche Schweizer nach draussen – ob zum Wandern oder auf einen Tagesausflug. Das machte sich auch bei der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) bemerkbar. Diese meldete über das verlängerte Wochenende insgesamt rund 130 Einsätze für die Helikopter-Crews.

Besonders viel zu tun gab es am Samstag, den 4. Juni sowie am Pfingstmontag, den 6. Juni. An beiden Tagen musste der Rettungsdienst je rund 50-mal ausrücken. Am Pfingstsonntag war es mit rund 30 Einsätzen etwas ruhiger. Laut Pressemitteilung war dabei das gesamte Einsatzspektrum der Rega gefordert.

Ungewöhnlicher Krankentransport auf der Kleinen Scheidegg

Traktor
Ungewöhnlicher Krankentransport: Eine Patientin musste mit einem Traktor transportiert werden.

Vor einer besonderen Herausforderung stand der Rettungsdienst am Samstagnachmittag am Bahnhof auf der Kleinen Scheidegg. Eine Patientin hatte im Zug zum Eigergletscher einen akuten medizinischen Notfall, woraufhin die Rega alarmiert worden war. Vor Ort wurde die Patientin im Zug von einem Notarzt und einem Rettungssanitäter medizinisch notversorgt.

Der Transport der Patientin zum nahen Rettungshelikopter gestaltete sich hingegen äusserst ungewöhnlich. Die Bahnbetreiber organisierten hierfür einen Traktor, der die Patientin anschliessend auf Holzpaletten zum Helikopter gefahren hat. Dieser flog sie in das nächstgelegene Spital.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Zwei Tage lang im Schneesturm verschollen: Kletterer per Hubschrauber gerettet

Drei Kletterer sind am Sonntag in einem Canyon in Arizona von einem Schneesturm überrascht worden. Erst nach 48 Stunden konnten die Sportler von einem Hubschrauber gerettet werden. (Teaserbild: Getty Images/iStockphoto)