Kathmandu ringt um sein Welterbe

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Holzbalken stützen die Tempel am Durbar Square in Kathmandu: Die Restaurierungsarbeiten in Kathmandu werden noch Jahre dauern.
Die Chinesen versprechen, den neunstöckigen Basantapur-Turm in Kathmandu wieder aufzubauen.
Das Erdbeben in Nepal hat im Frühjahr 2015 grosse Schäden an den jahrhundertealten Kulturschätzen in Kathmandu angerichtet. Die alten Balken mit den feinen Schnitzereien müssen aufwendig rekonstruiert werden - aber um Geld zu sparen werden oft nur die billigsten Anbieter damit beauftragt und die Qualität leidet.
Beliebtes Touristenziel: Im Tempelkomplex Pashupatinath richtete das Erbeben wenig Schaden an - andere Heiligtümer kamen weniger glimpflich davon.
Die Stupa von Bodnath, das grösste buddhistische Heiligtum in Nepal, wurde nach dem Erdbeben restauriert - heute glänzen die Augen Buddhas wieder.
Stützbalken stabilisieren das Tribhuvan Museum am Durbar Square - das Erdbeben von 2015 hat in Kathmandu rund 750 historische Gebäude beschädigt.
Christian Manhart (Mitte) leitet das Büro der Unesco in Kathmandu.