Das ESAF-Wahrzeichen - der 20 Meter hohe Holzmuni Max - kommt nach dem Eidgenössischen in den Kanton Uri. Das Fest-OK sei nicht enttäuscht, sagte deren Präsident Jakob Kamm am Samstag vor den Medien. Zuvor forderten Politiker den Verbleib des Wahrzeichens in Glarus.
"Es ist egal, wo Max hinkommt. Er wird immer in Verbindung mit unserem wunderbaren Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest stehen", sagte Kamm am Samstagabend in Mollis GL.
Zuvor hatten sich drei Landratsmitglieder bei der Glarner Regierung für den dauerhaften Verbleib des Holzmunis im Kanton Glarus eingesetzt.
Über 500 Lehrlinge aus 220 Holzbauunternehmen hatten die Skulptur aus 1200 Kubikmetern Schweizer Holz erschaffen. Der ESAF-Muni könnte mit seinen Massen der grösste Holzstier der Welt sein, mutmasst man im Glarnerland. Er ist 20 Meter hoch, 30 Meter lang und 182 Tonnen schwer.
Zunächst war der Verbleib des Wahrzeichens auf der St. Galler Schwägalp angedacht. Doch die regionalen Politiker fanden, Max fungiere als Werbeträger für Holz und die damit zusammenhängenden Branchen und könne die Attraktivität dieser Berufe steigern.
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"Umso wichtiger erachten wir es, dass der Muni im Glarnerland bleibt und als neue Attraktion einen Tourismusort in unserem Kanton belebt", betonten die Glarner Parlamentsmitglieder. Offenbar bestand zu der Zeit Interesse des Ferienorts Braunwald.
Nun soll der Holzmuni aber in den Kanton Uri. Wer genau hinter dem Kauf des Stiers steckt und wo er am Schluss zu stehen kommt, war am Samstagabend noch unklar. © Keystone-SDA