Die Deutsche Bahn möchte die Bahncards billiger machen. Die Preissenkung hängt von der Mehrwertsteuer ab.

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Die Deutsche Bahn plant, im nächsten Jahr die Bahncards zehn Prozent günstiger anzubieten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Konzernkreisen.

Die Preissenkung bei Bahncard 50 und Bahncard 25 hänge aber davon ab, ob auch für sie die Mehrwertsteuer sinke, hiess es. Dafür seien noch Verhandlungen von Bund und Ländern notwendig.

Deutsche Bahn möchte Bahncard billiger anbieten

Rund fünf Millionen Fahrgäste haben diese Rabattkarten im Portemonnaie. Damit erhalten sie beim Fahrkartenkauf einen Abschlag von der Hälfte beziehungsweise einem Viertel. Für die zweite Klasse kostet die Bahncard 50 derzeit 255 Euro pro Jahr, für die Bahncard 25 werden 62 Euro fällig.

Wenn Sie Ihre BahnCard nicht mehr nutzen oder Ihnen diese zu teuer wird, können Sie ihr Abonnement ganz einfach kündigen. Wie Sie dabei vorgehen müssen, erfahren Sie in unserer Schritt-für-Schritt Anleitung.

Die etwa 60.000 Inhaber einer Bahncard 100 kommen aller Voraussicht nach schon zum 1. Januar in den Genuss einer Preissenkung; hier ist die steuerrechtliche Lage klarer. Die Bahn hatte bereits angekündigt, zum 1. Januar die Fahrkartenpreise um zehn Prozent reduzieren zu wollen.

Klimaziel: Künftig sollen mehr Menschen in die Bahn steigen

Hintergrund ist die Senkung der Mehrwertsteuer auf Fernzugtickets von 19 auf 7 Prozent, auf den sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat verständigt hat. Sie soll helfen, dass Deutschland seine Klimaziele erreicht. Ziel ist, dass mehr Menschen in die Bahn statt ins Auto oder das Flugzeug steigen.  © dpa

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