Heutzutage haben Autofahrer eine grosse Auswahl wenn es um Navigationsgeräte geht. Von kostengünstigen mobilen Navigationssystemen bis hin zu hochpreisigen Festeinbauten reicht das Spektrum. Zudem gibt es ja auch noch jede Menge kostenlose Apps für Smartphones, mit denen sich die Routenführung im Auto berechnen und anzeigen lässt.

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Ob Navi oder App: Welche Art der Navigation die beste ist, hängt nicht nur von den Kosten der unterschiedlichen Navigationsgeräte und deren Funktionsumfang, sondern auch vom Fahrer selbst ab. Darum haben wir für Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme zusammengetragen. So finden Sie heraus, welches System für Sie am besten geeignet ist.

Navigations-Apps

Auf dem Smartphone stehen Ihnen kostenlos verschiedene Navigations-Apps zur Verfügung, die Sie im Auto für die Streckenführung nutzen können. Auf Smartphones mit Android-Betriebssystem ist Google Maps vorinstalliert. Bei Apple trägt der Kartendienst für iPhones den Namen "Karten". Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Drittanbieter-Apps, etwa von Tom Tom oder Navigon.

Vorteilhaft ist, dass es viele Navigations-Apps für Smartphones kostenlos gibt. Da die implementierten Dienste wie Google Maps und Apple Karten ihren Zweck absolut erfüllen, sind kostenpflichtige Angebote entbehrlich. Nachteile ergeben sich hinsichtlich der Integration ins Fahrzeug. Eine separate Smartphone-Halterung ist dafür unverzichtbar. Systeme wie Android Auto und Apple CarPlay verbessern die Integration (etwa Soundausgabe über Autolautsprecher), sind aber trotzdem eine Behelfslösung. Navigations-Apps verbrauchen in der Regel den Akku Ihres Telefons ziemlich schnell und belasten zudem das Datenvolumen Ihres Vertrags.

Insgesamt empfehlen sich Navigations-Apps für Smartphones daher in erster Linie für Gelegenheitsnutzer und Wenigfahrer.

Mobiles Navigationssystem

Ähnlich unkompliziert sind mobile Navigationssysteme. Der Preis solcher Geräte beginnt je nach System schon bei 50 Euro, kann aber auch mehrere Hundert Euro betragen. Die vorinstallierten Karte bekommen bei den meisten Herstellern inzwischen lebenslange Updates. Ausserdem enthalten diese Kartenpakete mitunter Angaben zu bestehenden Tempolimits.

Zu den weiteren Vorteilen eines mobilen Navigationssystems gehört, dass Sie es ohne grosse Umbauarbeiten in verschiedenen Fahrzeugen benutzen können. Darüber hinaus bieten viele mobile Navigationsgeräte auch eine integrierte Freisprecheinrichtung. Solche Geräte empfangen mitunter auch Echtzeitdaten dank integrierter SIM-Karte oder Verbindung mit dem Smartphone. Nachteilig ist, dass Sie auch bei dieser Lösung eine zusätzliche Halterung im Auto anbringen müssen. Zudem können Sie die Updates der Kartendaten meist nur über Computer durchführen.

Ein mobiles Navigationssystem eignet sich aufgrund seiner geringen Grundkosten und der Flexibilität zum Beispiel für Familien mit mehreren Fahrzeugen. Insbesondere dann, wenn sich mehrere Familienmitglieder ein Gerät untereinander teilen können. Und auch, wer sein Smartphone nicht als Navigationsgerät nutzen will, findet hiermit eine kostengünstige Lösung.

Fest eingebautes Navi

Ein fest eingebautes Navigationsgerät kann je nach Hersteller und Modell mehrere Tausend Euro kosten, also deutlich mehr als die vorgestellten mobilen Systeme. Die bedienungsfreundliche Integration ist der grosse Vorteil von Festeinbauten: Ansagen ertönen klar verständlich über die Auto-Lautsprecher, die Bedienungstasten sind ins Cockpit integriert und es gibt keine störenden Kabel für die Stromversorgung oder die Antenne.

Abgesehen vom teuren Grundpreis schlagen häufig auch Kartenupdates verhältnismässig kräftig zu Buche. Zwei- bis dreistellige Preise kosten neue Kartenpakete oder Updates je nach Umfang der Daten. Hinzu kommt, dass gerade bei etwas älteren Fahrzeugen die Technik nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Solche Systeme arbeiten dann langsamer und benötigen beispielsweise länger für die Routenberechnung, als dies auf einem halbwegs zeitgemässen Smartphone der Fall wäre.

Aufgrund der guten Integration ist ein fest eingebautes Navigationssystem dennoch die beste Lösung für Vielfahrer.  © 1&1 Mail & Media / CF

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